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Frischer Wind für den Seat Leon

11 Oktober, 2016

Seat hat seine Golf-Klasse renoviert. Der Seat Leon hat ein frisches Gesicht bekommen und ein bisschen

neue Technik. Das muss einem aber nicht spanisch vorkommen: Evolution statt Revolution kann auch etwas Gutes haben.

Neue LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten, andere Schürzen - fertig ist das Leon-Facelift? Ganz so einfach hat es sich Seat natürlich nicht gemacht. Zur Auffrischung des Mittelklasse-Spaniers, der wie bisher als Dreitürer (SC), Fünftürer und als - in Deutschland mit aktuell 54 Prozent Marktanteil sehr beliebte - Kombi-Variante (ST) sowie als Outdoor-Version X-Perience zu haben ist, gehören auch eine neue Farbpallette und einige neue und sinnvolle Technik-Features. Wie beispielsweise der aus dem neuen Ateca bekannte Stau-Assistent, der bis 60 km/h selbständig lenkt, bremst und wieder beschleunigt - natürlich muss der Fahrer dennoch immer die Kontrolle über das Auto haben.
Neu ist ebenfalls die Ausstattungsvariante "XCELLENCE", die anspruchsvolle Käufer ansprechen und ein bisschen Luxus-Touch in die Leon-Familie bringen soll. Zur Ausstattung gehört unter anderem eine Ambiente-Beleuchtung, bei der sich verschiedene Farben einstellen lassen.
Neu ist auch der 8-Zoll-Bildschirm, der mit weniger Tasten und seinem Touchdisplay die Bedienfreundlichkeit erhöht und den Leon auf den aktuellen Stand bringt, ebenso wie der Wireless-Charger für Smartphones, der sich in der Mittelkonsole befindet.
Unter der Haube stecken die altbekannten Aggregate: Benziner von 63 kW/86 PS bis 132 kW/180 PS, ein CNG-Leon mit 81 kW/110 PS sowie Diesel-Motoren von 85 kW/115 PS bis 135 kW/184 PS. Der 1,6 TDI-Einstiegsdiesel mit 115 PS (115 Gramm CO2/km) erweitert die Motorenauswahl beim Leon und ergänzt die bisherigen 2-Liter-TDI-Aggregate. Der Einstiegspreis in die Welt des Leon beträgt 15.490 Euro für den 1,2-Liter-Benziner des SC mit 86 PS.
Und wie fährt er sich, der aufgehübschte und aufgefrischte Leon? So, wie es das sportlich-dynamische Design vermuten lässt: Der Seat Leon liegt gut auf der Straße - das gilt besonders für die FR-Variante (die mit Wabengrill und etwas kantiger gestalteter Frontschürze vorfährt), deren Sportfahrwerk samt verschiedener Fahrmodi für viel Fahrspaß sorgt.

Aber auch in der Standard-Variante überzeugt der Leon mit einem ausgewogenen Fahrwerk und durchweg agilen Motoren. Kein Wunder also, dass Seat hier auf Altbewährtes setzt. Nur eine Sache musste man dringend ändern: Die 2.0-TDI-Motoren aus dem Volkswagen Konzern-Regal habe man auf Software-Seite überarbeitet, heißt es bei Seat. Auch das muss keinem spanisch vorkommen. Mirko Stepan/mid mid/Mst

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