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Autodiebstähle: Keyless Go und weg

10 Oktober, 2016

Die Zahl der Autodiebstähle ist laut dem Bundeslagebericht im vergangenen Jahr wieder leicht angestiegen. Aber wie kann man sein Fahrzeug am besten gegen Langfinger schützen? Und was passiert, wenn es doch gestohlen wurde?

Mit diesen Fragen befasst sich die Redaktion des Fachmagazins Flottenmanagement in der aktuellen Ausgabe 5/2016 im Rahmen eines Artikels rund um das Thema Diebstahl. Das Problem: eine neue Methode ermöglicht den einfachen und schnellen Zugriff auf die Fahrzeugelektronik und damit auch auf die Keyless-Systeme der neueren Automobilgenerationen. Die Möglichkeiten zum Schutz sind momentan noch begrenzt – aber durchaus vorhanden.

Die Zahl der Autodiebstähle ist laut dem Bundeslagebericht im vergangenen Jahr wieder leicht angestiegen. Insbesondere Besitzer neuerer Fahrzeuge sind im Visier der Diebe. Letztendlich kann es allerdings jeden treffen. Natürlich geht man davon nicht aus, weshalb der Schock dann tief sitzt, wenn man statt den am Vorabend abgestellten Pkw nur einen leeren Parkplatz vorfindet. Selbst mit dem Wissen, dass der entstandene Schaden durch die Versicherung gedeckt wird, lässt sich dieses Gefühl wohl nicht verhindern. Abgesehen von einer groben Fahrlässigkeit, beispielsweise durch ein nicht verschlossenes Kfz, wird der finanzielle Schaden, der durch einen Diebstahl entsteht, ersetzt.

Speziell auf die neueren Fahrzeugmodelle haben es die Langfinger abgesehen. Das Keyless-System beziehungsweise die Fahrzeugelektronik ermöglichen Hackern einen relativ einfachen Zugang. Herkömmliche Methoden werden gar nicht erst benötigt und haben demnach ausgedient. In den meisten Fällen wird das Signal des Funkschlüssels in Verbindung mit dem Keyless-System eines Autos abgefangen oder kopiert. In sekundenbruchteilen ist das Fahrzeug geknackt und entwendet – ohne dabei jegliche Schäden oder Spuren zu hinterlassen oder Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die komfortable Fahrzeugelektronik macht somit nicht nur den Haltern, sondern auch den Langfingern das Leben deutlich einfacher.

Beim Schutz vor Langfingern sind den Haltern zumindest auf technischer Seite die Hände gebunden. Es liegt an den Autoherstellern die Sicherheit ihrer Systeme soweit zu verbessern, sodass ein Fremdzugriff zumindest erschwert wird. Aktuell wird von Seiten der Hersteller intensiv an einer Lösung des Problems gearbeitet, beispielsweise durch die Abschaltung der Keyless-Funktion bei zweimaligem Drücken des „Verschließen-Knopfs“ wie es beispielsweise bei Mercedes-Benz der Fall ist. Ansonsten bleibt den Haltern nur der Griff zum klassischen Diebstahlschutz. Hierzu zählt unter anderem das Anbringen einer Parkkralle. www.flotte.de

Das Fachmagazin Flottenmanagement wendet sich an Manager und Entscheider im Bereich Fuhrpark und Dienstwagen. Es erscheint sechsmal jährlich. In den regelmäßigen Rubriken Leasing, Management, Kostenvergleich, Recht, Innovation erhält der Leser aktuelle Informationen und Anregungen aus der Branche. Marktübersichten, Interviews und Erfahrungsberichte runden den Inhalt ab.

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