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Typklassen 2017: Versicherungen berechnen neue Typklassen für 27.000 Automodelle

06 September, 2016

Das neue Typklassenverzeichnis 2017 liegt vor: Wird Ihre Versicherung günstiger oder teurer? Die GDV hat die Typklassen für rund 27.000 verschiedene Pkw-Modelle neu berechnet.

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Hohe Einstufungen ergeben sich für viele hochmotorisierte Oberklasse-Modelle und SUVs, unter anderem für:
den Tesla Model S,
den Mercedes S 63 AMG,
den Range Rover 4.4 TD oder
den Audi Q7 6.0 TDI.

Vergleichsweise niedrig eingestuft werden unter anderem
der Seat Mii 1.0,
der Opel Corsa-E 1.4,
der Peugeot 108 1.0 oder
der Toyota Aygo 1.0.

Die Typklassen-Einstufung ist für die Versicherungen unverbindlich und kann ab sofort für Neuverträge und für bestehende Verträge zur Hauptfälligkeit angewendet werden, in der Regel ist dies der 01. Januar 2017.

Wird Ihr Auto teurer oder billiger?
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Hier einige Beispiele:
Diese Modelle haben höhere Einstufungen als im Vorjahr:
In der Kfz Haftpflicht:
der BMW 218 Active Tourer
der Kia Carens 1.7 CRDI
der Mercedes CLA 200
der Audi A5 2.0 TFSI

In der Vollkasko:
der BMW 218 Active Tourer
der Audi A5 2.0 TFSI
der Mazda CX-5 2.2D
der VW Golf VII GTD 2.0 TDI

In der Teilkasko:
der Audi A5 2.0 TFSI
der Mazda CX-5 2.2D
der Ford Mondeo FLH 2.0

Diese Modelle haben niedrigere Einstufungen als im Vorjahr:
In der Kfz Haftpflicht:
der Subaru Forester 2.0
der Skoda Fabia 1.9 TDI
der Mercedes GLC 280/300 4matic

In der Vollkasko:
der Honda Jazz 1.2
der Nissan Qashqai 1.2
der Porsche Boxster 3.4
der Fiat 500 1.2
der Skoda Fabia 1.9 TDI

In der Teilkasko:
der Honda Jazz 1.2
der Porsche Boxster 3.4
der Fiat 500 1.2

Je größer die Schäden, desto höher die Typklasse
Für die neuen Typklassen haben die GDV-Statistiker die Schaden- und Unfallbilanzen der einzelnen Modelle für die vergangenen drei Jahre ausgewertet. Automodelle mit wenig Schäden und geringen Reparaturkosten werden in niedrigere Typklassen eingeordnet. Viele Schäden und hohe Versicherungsleistungen führen zu höheren Typklassen. Für die Statistiken der Kfz-Haftpflicht-Versicherung sind die Versicherungsleistungen für geschädigte Dritte nach Verkehrsunfällen maßgeblich.

In die Berechnungen der Vollkasko-Versicherung fließen die Versicherungsleistungen für Schäden am eigenen Auto nach selbstverschuldeten Unfällen und für Teilkasko-Schäden ein (u.a. Autodiebstähle, Glasschäden, Wildunfälle oder Schäden durch Naturereignisse). Für die Statistiken der Teilkasko-Versicherung werden nur Teilkasko-Schäden betrachtet.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Typklassen-Einstufung für die meisten Modelle nur wenig oder gar nicht verändert. Um mehr als eine Klasse herauf oder herunter ging es je nach Versicherungsart für nur rund ein bis drei Prozent der Fahrzeuge. www.gdv.de Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V., 10117 Berlin

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