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Omi sprengt die Basis: Wie Wünsche im Opel Astra Familienauto wahr werden

31 Mai, 2016

Im Familienauto Opel Astra Sports Tourer demokratisiert der Automobilhersteller aus Rüsselsheim die Wunschausstattung der Oberklasse. Auch die fetteste Serienausstattung hat ihre mageren Stellen: Sie kann nämlich nicht wirklich individuell sein, denn sie wird nach internen

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Marktforschungen, statistischen Berechnungen sowie mit Hilfe von Prognosen über künftiges Käuferverhalten wie die Rezeptur für die Speisung der Massen bei einem Bundesliga-Fußballspiel komponiert.
Gefragt für die Liste der Möglichkeiten sind jene Positionen, die der großen Nachfrage-Mehrheit entsprechen, und deshalb in Ausstattungsversionen und fertig geschnürten Paketen offeriert werden. Tatsächlich werden dann häufig Larifari-Details mitgeliefert, die im speziellen Fall nicht gefragt sind. Aber unter dem Strich rechnet sich die Ausstattung im Paket für den Käufer dann doch eher, als mit Einzelpositionen zu hantieren. So kann es zum Beispiel durchaus günstiger sein, Audio-Systeme nachrüsten zu lassen und eine individuelle Online-Lösung zu installieren.
Als Grundlagen-Orientierung in groben Zügen dient hier der Opel Astra der neuesten Generation. Im Familien-Budget lassen sich rund 21.000 Euro für das neue Stück abzweigen. Weil die Familie eine gute Opel-Händleradresse um die Ecke hat und der neue Astra auch der schicken Omi gefällt, ist er die erste Wahl. Mit dieser Einschätzung ist Omi nicht allein. Im deutschen Neuzulassungs-Ranking für das erste 2016er-Quartal hat sich der kompakte Familienwagen auf den siebten Platz verbessert, mit starkem Zuwachs gegenüber 2015 und seine Preisliste offenbart die erste Schwierigkeit: Die Basis der Benzin-Fraktion kommt für schlanke 17.260 Euro, wenn wir der offiziellen Opel-Preisliste folgen.
Allerdings mit einem 1,4-Liter-Vierzylinder und nur 100 PS/74 kW, da bietet sich die 1,0-Liter-Maschine als Alternative an. Sie hat viele Vorteile: Der Dreizylinder ist mit 105 PS/77 kW dank Turboaufladung und Direkteinspritzung nicht nur agiler, sondern auch laufruhiger, wegen seines höheren Drehmoments mit 170 Nm schon bei 1800/min durchzugsstärker und sparsamer. Die Turbomaschine harmoniert prächtig mit dem gut gestuften Fünfganggetriebe und kommt für einen Tausender mehr daher, der sich auf den Konten für Fahrvergnügen und -komfort verzinsen wird. 18.360 kostet also der Astra Selection 1.0 Ecotec. Damit könnte es schon gut sein. Denn die Sicherheit ist nicht verhandelbar, serienmäßig mit dem kompletten Airbagsystem, dem Blockierschutz-ABS und der verbesserten Schleuderunterdrückung-ESP.
Ebenso ohne Aufpreis kommen zum Beispiel die elektrisch verstellbaren Außenspiegel, die elektrischen Fensterheber vorn, die Klimaanlage mit manueller Einstellung und die Zentralverriegelung, alles wichtige Basis-Inhalte. Damit ließe sich der Astra bei guter Zufriedenheit betreiben, denn vier Türen und einen variablen Gepäckraum hinter der großen Heckklappe hat er in jeder Version, also auch ein Ladevolumen von 370 bis 1210 Liter.
Nun hat die Familie in diesem Beispiel aber noch knapp 3.000 Euro in der Hinterhand. Da beginnt sie zu rechnen und sich in der Preisliste neu zu orientieren. Denn ohne gute Töne, gespeichert oder aus dem Radio, reist es sich schlecht, und nicht nur Omi will zudem unterwegs telefonieren. Und schon entsteht ein inhaltlicher Konflikt, denn es gibt nun weitere Möglichkeiten: Die Familie kauft wichtige Inhalte einzeln dazu oder überspringt die nächstbessere Ausstattungsversion mit dem Namen Edition und klettert von der Selection-Basis-Version gleich zur Dynamic-Version, die sehr ausreichende Wunscherfüllung bietet:
Bleibt es beim 105-PS-Dreizylinder, dann werden 21.460 Euro fällig. Der Finanzrahmen wird mit der Omi-Hilfe etwas erweitert und der Astra fährt mit praktischen und höchstmodernen Details vor. Enthält aber auch Nettigkeiten, auf die in der Familie niemand wirklich Wert legt. So einige Dekor- und Zierleisten, eine Einparkhilfe hinten, Leder am Lenkradkranz, eine Sporttaste und dickere Leichtmetallräder. Aber Dynamic führt auch jene Details heran, die nicht lebenswichtig sind, jedoch das Leben mit dem Astra noch angenehmer machen:
Da ist zum Beispiel ein Dienst, der Opel OnStar heißt und nichts weniger als verblüffend ist. Dieser ist ein Service aus der Zukunft für die Gegenwart und seine Inhalte faszinieren nicht nur Omi. Größter Vorteil ist die Sprach-Kommunikation mit einem richtigen Menschen, der als quasi persönlicher Assistent am anderen Ende der Leitung sitzt (die es im online-Zeitalter nicht mehr gibt), und rund um die Uhr, am Rosenmontag wie am Heiligen Abend, erreichbar ist (laut Opel-Versprechen).
Zu den OnStar Funktionen gehören die automatische Unfallhilfe mit Sprechverbindung, die Erweiterung des Astra zum leistungsfähigen Hotspot, eine Smartphone App mit Zugang aus der Ferne auf die Befindlichkeiten des Autos, der Notfallservice beim Autodiebstahl mit der Auslösung der Wegfahrsperre, die Ferndiagnose des Autos durch den OnStar Berater und die automatische Zieleingabe nach dem Drücken der Service Taste. Hierfür allerdings ist ein fest eingebautes Opel-Navi nötig, und die Dienste gibt es ohne Kosten auch nur im ersten Jahr nach Zulassung des neuen Astra. Doch mit dem Berater über die Zieleingabe zu plaudern, das ist Omi ganz wichtig. Vom Selection-Basis-Preis hat sich die Familie allerdings deutlich entfernt.
Wolfgang Peters/mid mid/wp
Bildquelle: GM Company, Bildunterschrift: mid Groß-Gerau - Prachtstück mit Volumen: Im Astra Sports Tourer demokratisiert Opel die Wunschausstattung der Oberklasse.

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