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Assistenten könnten Unfallzahlen halbieren

17 Mai, 2016

Wer heute ein neues Auto kauft, hat oft nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Häufig gerät dann die Komfort- mit der Sicherheitsausstattung in Konkurrenz. Lieber eine Sitzheizung und Metalliclack statt Abstandsradar und Multi-Kollisionsbremse. Nur etwa 15 Prozent der Neuwagenkäufer sind aktuell bereit, Geld für sicherheitsrelevante Fahrerassistenzsysteme auszugeben, wenn diese statt zur Serien- zu den Sonderausstattungen gehören.

Dabei könnte mit deren Hilfe fast jeder zweite Verkehrsunfall vermieden werden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Kampagne "bester beifahrer" des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner unter Neuwagenkäufern.

Sandra Demuth vom DVR rät daher, sich vor dem Autokauf über die Verfügbarkeit verschiedener Fahrer-Assistenzsysteme zu informieren: "Behalten Sie bei der Konfiguration Ihres Wunschfahrzeugs die Sicherheitsaspekte im Blick. Sie werden sich wundern, wie günstig eine Kombination aus verschiedenen aktiven Fahrer-Assistenzsystemen im Vergleich zu weiterer Sonderausstattung, beispielsweise Alurädern, ist."

Das höchste Potenzial für Unfallvermeidung spricht der DVR dem Notbrems-Assistenten zu. Laut der Unfallforschung der Versicherer ließen sich durch den Notbremser, der bewegte und stehende zweispurige Fahrzeuge sowie Fußgänger und Radfahrer erkennt, mehr als 43 Prozent der Personenwagen-Unfälle vermeiden.

Abstandsregler passen die Geschwindigkeit durch selbsttätiges Gaswegnehmen, Bremsen oder Beschleunigen an die wechselnden Verkehrsbedingungen an, damit es gar nicht erst zu brenzligen Situationen kommt. Der Spurwechsel-Assistent reduziert das Unfallrisiko mit Autos auf der Nachbarspur - beim Spurwechsel hat er den toten Winkel im Blick und warnt den Fahrer aktiv. Und der Müdigkeitswarner empfiehlt rechtzeitig Pausen, so dass dem Sekundenschlaf vorgebeugt wird.

Auch der Spurhalte-Assistent unterstützt den Fahrer aktiv und sorgt dafür, dass das Auto auch bei langen Fahrten auf Autobahnen oder Landstraßen in der Spur bleibt. In der Dunkelheit läuft man schnell Gefahr, Hindernisse zu übersehen. Der Nachtsicht-Assistent überwacht die Straße mit einer Infrarot-Kamera und warnt vor Gefahren. Mit welchen Systemen das Wunschfahrzeug ausgestattet werden kann, erfahren Kaufwillige sehr einfach und schnell über Datenbanken wie www.bester-beifahrer.de oder den Seiten der Hersteller. mid/mk

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