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Autokauf - online oder beim Händler?

24 November, 2015

Hängt die Online-Konkurrenz den Handel ab? Das Internet gewinnt beim Autokauf insbesondere als Informationsquelle an Bedeutung, doch wenn es um den Kauf geht...

Autokauf: Suche im Netz - Kauf meist beim Händler
Das Internet spielt beim Neu- und Gebrauchtwagenkauf eine immer entscheidendere Rolle. Kaum ein Autofahrer nutzt es nicht zumindest als Informationsquelle, ehe eine Kaufentscheidung fällt. Wenn es ganz konkret wird, kann aber immer noch der Handel punkten, so das Ergebnis des aktuellen Trend-Tacho der Sachverständigen-Organisation KÜS und des Fachmagazins kfz-betrieb.
Bei den Neuwagen hat das Internet als Informationsquelle deutlich zugelegt, 58 Prozent der Interessenten suchten dort nach Daten und Preisen. Allerdings hat der Autohändler mit 84 Prozent noch deutlich die Nase vorn. In der finalen Kaufphase, von der Entscheidung für ein bestimmtes Modell bis zur Unterschrift unter den Vertrag, hängt der Handel die Online-Konkurrenz mit 73 Prozent nach wie vor deutlich ab. Allerdings kommen immerhin 45 Prozent der späteren Käufer mit einem im Netz vorkonfigurierten Fahrzeug in den Verkaufsraum. Die Websites der Hersteller spielen bei der Vorab-Information die wichtigste Rolle, gefolgt von Online-Börsen. Blogs, Videoportale oder soziale Netzwerke spielen derzeit noch eine Nebenrolle. Aber immerhin 40 Prozent der Befragten können sich für ihr nächstes Auto einen Kauf im Internet vorstellen, 60 Prozent nach wie vor nicht.
Im Gebrauchtwagen-Sektor ist die Bedeutung des Internets deutlich größer. Bei den Themen Modelle, Preise oder konkrete Angebote hat es den Handel laut KÜS Trend-Tacho glatt abgehängt. Doch auch hier wächst die Bedeutung des Handels, je ernster die Sache wird. Konkrete Angebote eingeholt und Vergleiche angestellt haben 52 Prozent im Internet, nur 34 Prozent beim Handel. Beim eigentlichen Kauf ist es dann wieder umgekehrt, hier gehen 46 Prozent zum Autohändler um die Ecke und 34 Prozent kaufen online. Allerdings ist der Online-Kauf per Mausklick bereits für exakt die Hälfte der Befragten durchaus vorstellbar, er dürfte in Zukunft deutlich zunehmen.
Für die Suche nach dem passenden Second-Hand-Auto nutzen 80 Prozent der Befragten Online-Autobörsen, 42 Prozent recherchieren in Suchmaschinen, Inserate sehen sich 22 Prozent an. Weniger Relevanz haben die Seiten der Hersteller, Vertragshändler oder freien Händler. Hauptbeschäftigung im Vorfeld des Gebrauchtkaufs ist der Preisvergleich mit 79 Prozent, gefolgt von der konkreten Suche in Autobörsen.
Interessant sind auch die Markentreue und die Wechselbereitschaft. 55 Prozent der Neuwagen-Käufer sind bei ihrer Marke geblieben, 42 Prozent haben gewechselt, für drei Prozent war es das erste Auto. Bei den Gebrauchten blieben nur 44 Prozent ihrer Marke treu, 51 Prozent schlugen bei der Konkurrenz zu, der Rest waren die Erstkäufer. mid/rhu

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