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Caravan Salon Neuheiten 2015: Reisemobile Teil 2

19 August, 2015

Auf dem Düsseldorfer Caravan Salon gehören die Reisemobile Neuheiten 2015 sicherlich zu einem der beliebtesten Anziehungspunkten der Messe. In diesem Jahr allerdings geht der Wohnmobil-Trend mehr zu Überarbeitung und

Optimierung bewährter Modelle als zu vollkommen neuen Modellen. Die Kundschaft wird diese Entwicklung freuen, behalten doch die aktuellen Modelle länger ihren Wert. Freilich werden auch in diesem Jahr wieder interessante Neuheiten die Blicke der Besucher auf sich ziehen.
Neuheiten auf dem Caravan Salon 2015: Reisemobile
Zu den Superlativen der Messe gehört dabei der CSD von Variomobil, der als Basis den Mercedes-Truck Actros 2543 L nutzt und dabei in neue Dimensionen fährt. Auf zwölf Meter Fahrzeuglänge verteilen sich zwei Erker, ein Kingsize-Alkovenbett mit zwei mal zwei Metern, eine luxuriös eingerichtete Wohnlandschaft mit allem erdenklichen Komfort und als Clou eine Pkw-Garage mit ausreichend Platz für eine A-Klasse (bei Reisen im Herbst) oder SLK (für die Sommertour). Angetrieben wird das Monster-Reisemobil von einem 428 PS starken Diesel, für den ein 390 Liter fassender Tank an Bord ist. Die Preisliste beginnt bei 575.000 Euro und lässt sich den individuellen Wünschen der Kundschaft entsprechend nach oben schrauben.
Bei Morelo ist der Name Programm. Die Palace-Liner-Baureihe wurde für das neue Modelljahr um vier Slide-Out-Grundrisse erweitert. Während die neuen Modelle 90 LO 95 MO mit einer Garage für den Roller auf den Markt rollen, bietet die Version 97 GO einen Unterstellplatz für einen Smart. Das Top Modell Palace Liner 107 SO besitzt eine vollwertige Pkw-Garage für einen bis zu 3,60 Meter langen Kleinwagen. Die Preisliste für die Luxusliner beginnt bei 112.900 Euro und endet bei 212.900 Euro.
Für Zeitgenossen, die abseits ausgetretener Pfade auf Expedition gehen, liefert Bimobil die passende Hardware. In Düsseldorf stellen der Expeditionsspezialist seine neueste Entwicklung, den EX460 auf Basis des Fuso Canter. Das Allradmodell ist für vier Personen ausgelegt, dei dank des relativ leichtgewichtigen Canter bis zu zwei Tonnen Nutzlast mitnehmen können. Für sein neues Modell verlangt der Hersteller 134.000 Euro.
In einer ganz anderen Liga ist der Traditionshersteller Westfalia unterwegs. Hier steht der Club Joker City mit Aufstelldach auf Basis des neuen VW T6 im Mittelpunkt. Außerdem bringt der Hersteller den neuen Amundsen 600 E mit Längseinzelbetten auf Basis des sechs Meter Fiat Ducato nach Düsseldorf. Das mindestens 43.485 Euro teure Reisemobil bildet die Basis der Westfalia-Ducato-Baureihe. Das Exterieur hebt sich ganz bewusst vom Rest der Ducato-Varianten ab, und das Ergebnis ist ein durchaus eleganter Auftritt. Der intelligent gestaltete Innenraum des rund sechs Meter langen Modells bietet ausreichend Platz für zwei, wobei ein Mitfahrer allerdings nicht größer als 1,80 Meter sein darf. Die beiden Betten messen nämlich 1,98 oder eben 1,80 Meter.
Ebenfalls Platz für zwei Reisende bietet der Hobby Optima De Luxe T70 GE, der zwar mit 61.850 Euro deutlich teurer als der Westfalia ist, dafür aber fast ein rollendes Allinclusive-Angebot darstellt. Auf 7,4 Meter Außenlänge haben die Hobby-Entwickler zehn Grundrissvarianten verwirklicht. Die Ausstattung bietet unter anderem ein Navigationssystem und Markise. Die noch junge Marke Forster bringt mit dem Forster I 740 QB ein integriertes Mobil auf Ducato-Basis auf den Markt. Mit einem Preisschild von 58.990 Euro gehört das Modell zu den preiswerten Vertretern seiner Art. Als Antrieb dient in dem 7,4 Meter langen Forster der bewährte 85kW/115 PS starke Fiat-Turbodiesel. In der Frontpartie übernahm der Hersteller die Fiat-Scheinwerfer, was sich positiv auf die Servicekosten auswirkt, und im Innenraum kühlt ein 160-Liter-Kühlschrank die Getränke für den Schlummertrunk am Abend.
In einer ganz anderen Klasse rollt das neue Topmodell von Knaus. Der Knaus Sun i 900 LEG nutzt wie viele andere Modelle den Fiat Ducato als Basis, allerdings in einem eigenständigen Design. Mindestens 96.8000 Euro werden fällig, wenn man den von einem 96 kW/130 PS starken Turbodiesel angetriebenen Knaus fahren will. Mit dem neuen Modell rollt die Marke in die erste Liga der Luxusmobile. Auf 8,8 Meter Außenlänge bietet der Sun i technische Finessen wie eine Warmwasserheizung für kalte Tage, wahlweise Heckeinzelbetten oder ein Queensbett und gleich zwei Flachbildschirme für die Unterhaltung.
Bei Bürstner rundet der komplett neue und innovative Ixeo das Modellangebot der teilintegrierten Fahrzeuge mit Hubbett nach oben ab. Die neu entwickelten Baureihen Aviano und Elegance sind die Vertreter der neuen Generationen der integrierten Reisemobile. Im Kompakt-Segment kommen der Brevio und das ultrakompakte City Car mit komplett neuen Inneneinrichtungen zu den Kunden. Alle Bürstner-Reisemobile werden mit einem hagelfesten GfK-Dach und einem schlagfesten GfK-Leichtbauboden gefertigt, wodurch die Versicherungsprämie gesenkt wird und die Fahrzeuge leichter werden, was sich wiederum positiv auf die Treibstoffkosten auswirkt.
Weinsberg zeigt in Düsseldorf mit dem CaraCompact eine neue Baureihe in der kompakten Van-Klasse, die ständig an Bedeutung gewinnt. Mit einer Breite von vergleichsweise schlanken 2,20 Metern (bei einer Länge von 6,73 Metern) eignet sich das neue Modell auch für zumeist reizvolle enge Straßen, die den "Dickschiffen" der Branche versperrt bleiben.
Eine Premiere feiert Volkswagen Nutzfahrzeuge in Düsseldorf. Der Klassiker unter den Reisemobilen, der California auf Basis des unsterblichen Bulli, feiert sein Debüt als T6-Version. Dabei verzichteten die Entwickler wie beim Basisfahrzeug auf grundlegende Neuerungen, sondern griffen stattdessen zu dezenten Retuschen. So bleiben die Grundrisse und das charakteristische Hubdach unberührt. Allerdings wurde das Möbeldesign überarbeitet, das nun deutlich edler wirkt. Die Preisliste des neuen California beginnt bei 41.430 Euro für den California Beach.
Aus der Schweiz kommt mit dem Starliner SL20 das erste Reisemobil der Schweizer Marke auf Basis des Mercedes Sprinter 5.0 Tonnen. Das neue kompakte Fahrzeug bietet dank der Slide-Out-Technik viel Platz.
Elektromobilität ist in der Reisemobil-Branche noch kein bedeutendes Thema. Dazu sind die Reichweiten der Basismodelle einfach nicht ausreichend. Das beeindruckt aber offensichtlich die Manufaktur Zoom aus dem bayerischen Merching nur bedingt. Das Unternehmen, das sich seit 1998 vor allem auf den Ausbau von pfiffigen Mini-Reisemobilen konzentriert hat, zeigt in Düsseldorf das erste batterieelektrische Reisemobil. Auf Basis des Nissan Evalia eNV200 entstanden die Baureihe Stadtindianer mit Hubdach und vier vollwertigen Schlafplätzen. Der Basispreis liegt bei 30.000 Euro.
Für das Fahrwerk des Mercedes Sprinter hat der Spezialist Goldschmitt eine Optimierung entwickelt. Bei SprinterPlus+ können die Interessenten aus vier möglichen Konfigurationen wählen: Basic, Smart, Complete und Premium stehen im Katalog. Je nach Version enthalten die Pakete Schraubenfedern für die Vorderachse, Luftfedern für die Hinterachse, Distanzscheiben oder Aluminiumfelgen. Durch den Eingriff sollen vor allem die Schwächen der Federung behoben werden.
Walther Wuttke/mid mid/wu

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