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Versicherungsschutz für E-Bikes

22 Juli, 2015

Versicherungsschutz für E-Bikes ja oder nein? Eine Versicherung ist für E-Bikes mit 250 Watt starkem Motor

zwar nicht vorgeschrieben, aber durchaus sinnvoll.
Das E-Bike hat sich in den vergangenen Jahren zum Umsatzgarant des Fahrradhandels entwickelt. Das früher als "AOK-Chopper" in die Nische geschobene Gefährt hat sich inzwischen in allen Bereichen durchgesetzt. Im vergangenen Jahr konnte der Handel 480.000 neue Räder absetzen. Ein Ende des Erfolgs ist nicht in Sicht, weil inzwischen auch jüngere Käuferschichten angesprochen werden.
Die überwiegende Zahl der abgesetzten E-Bikes wird von einem 250 Watt starken Motor angetrieben, sodass die Gefährte als Fahrräder eingeordnet werden und so keine eigene Versicherung benötigen. Außerdem entfällt auch eine Helm- oder Führerscheinpflicht.
Anders sieht die rechtliche Situation bei den sogenannten "S-Pedelecs" aus, die dank eines 500 Watt starken Motors maximal 45 km/h erreichen. Für diese Gattung benötigt der Fahrer einen Führerschein der Klasse M und außerdem ist ein Helm zwingend vorgeschrieben. Zusätzlich müssen diese Räder auch mit einem Versicherungskennzeichen versehen sein, und der Radweg ist für diese rasanten Modelle tabu.
Freilich ist ein Versicherungsschutz auch für die langsameren Pedelecs durchaus ratsam. Dazu gehört eine private Unfallversicherung, denn bei einem Unfall auf einer privaten Tour greift der gesetzliche Schutz nicht. Im vergangenen Jahr kam es immerhin zu 78.653 Fahrradunfällen auf deutschen Straßen, bei denen, so das Statistische Bundesamt, 405 Menschen ums Leben kamen. Neben der Unfallversicherung kann bei einem vom E-Biker verschuldeten Unfall auch eine private Haftpflicht-Versicherung mit einer entsprechenden Absicherung (nicht alle Tarife umfassen die E-Bikes) helfen, finanzielle Schäden zu regulieren.
Bei einem Diebstahl springt die Hausratversicherung ein - vorausgesetzt Fahrräder sind im aktuellen Vertrag abgesichert. Häufig wird dafür ein Aufpreis fällig. Außerdem sollte man sich angesichts der Kosten für ein E-Bike informieren, bis zu welcher Höhe Versicherungsschutz besteht. Schließlich kostet ein E-Bike im Durchschnitt 1.700 Euro, und in vielen Verträgen sind die Räder nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz geschützt.
Um diesen Fallstricken der Versicherungen zu entgehen, hilft am Ende eine eigene Diebstahl-Versicherung für das E-Bike, wobei auch hier die Police genau studiert werden muss, um sicherzugehen, dass die Versicherung am Ende auch den tatsächlichen Wert bezahlt.
Walther Wuttke/mid mid/wu
Bildunterschrift: mid Düsseldorf - Eine Versicherung ist für E-Bikes mit 250 Watt starkem Motor zwar nicht vorgeschrieben, aber durchaus sinnvoll.

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