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Kfz Steuerbescheid: Jede zehnte Abrechnung falsch?

19 März, 2015

Autobesitzer sollten Ihre Kfz Steuerbescheide grĂŒndlich prĂŒfen. Denn bei der Erhebung der Kfz Steuer kommt es offenbar regelmĂ€ĂŸig zu gravierenden Fehlern, seitdem der deutsche Zoll vor einem Jahre diese Aufgabe von den BundeslĂ€ndern ĂŒbernommen hat. Folge:

Mehraufwand und Mehrkosten fĂŒr die Autohalter. Denn sie erhalten vielfach fehlerhafte Bescheide, mĂŒssen dadurch zu viel oder mehrfach zahlen oder erhalten statt einer Rechnung eine Mahnung. SchĂ€tzungen des Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW) zufolge sind davon etwa zehn Prozent der Autobesitzer betroffen. Diese wenden sich ĂŒber Monate immer wieder an den Zoll und Ă€rgern sich ĂŒber die Fehler. Und das, obwohl der Zoll fĂŒnf Jahre Zeit gehabt habe, sich auf die neue Aufgabe vorzubereiten.
Doch wie ist das möglich?
Laut den Behörden kommt es bei der Übertragung der Kfz-Daten zu Fehlern. Denn die Datenbanken der LĂ€nder, die bisher die Daten gespeichert hatten, mĂŒssten diese in ein bundesweit einheitliches Computerprogramm ĂŒberspielen. Weil die Datenbanken der LĂ€nder jedoch weder untereinander noch mit der des Zolls kompatibel waren, sei es zu Übertragungsfehlern gekommen. Doch diese durchaus plausible ErklĂ€rung hilft den Betroffenen nicht.
Und die daraus resultierenden Schwierigkeiten haben mit Computer-Problemen wohl nicht zu tun.
Zur Verwirrung trÀgt laut dem Bund der Steuerzahler nÀmlich bei, dass Steuernummern neu vergeben wurden und gleich drei verschiedene Anlaufstellen genannt werden:
das Hauptzollamt, die Bundeskasse in Trier und eine Hotline mit Dresdner Vorwahl. Den Autobesitzern rĂ€t der Verband, die Kfz Steuerbescheide grĂŒndlich zu prĂŒfen und sich bei Fehlern umgehend - möglichst schriftlich - an das Hauptzollamt zu wenden. mid/ts
Bildunterschrift: mid DĂŒsseldorf - Bei der Erhebung der Kfz-Steuer unterlaufen dem deutschen Zoll nach Angaben des Bundes der Steuerzahler zu viele Fehler.

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