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Kfz-Gewerbe warnt vor minderwertigen Ersatzteilen

19 März, 2015

In Deutschland sind immer mehr Pkw-Ersatzteile mit oft zweifelhafter Qualität auf dem Markt. Davor warnen aktuell der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und Vertreter des Gesamtverbands Autoteile-Handel (GVA). Kunden kaufen zunehmend minderwertige Teile im Internet und wollen sie anschließend von Kfz-Werkstätten einbauen lassen.

Aus Sicherheitsgründen sollten aber nur Ersatzteile in Top-Qualität verwendet werden. Die Verbände rufen die Kfz Betriebe und den Teilehandel daher nun zu einer Qualitäts-Offensive auf, um die Kunden vor den Teilen zu warnen. Die Autofahrer müssten dafür sensibilisiert werden, dass "billig auf die Dauer gefährlich und teuer" sein kann.
Kritik üben die Verbände aber trotz aller Qualitätsansprüche an der von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) angekündigten schwarzen Liste für Betriebe, die Austausch-Katalysatoren ohne das "Blaue Engel"-Zertifikat anbieten. Zwar ermuntern sie die Betriebe, zertifizierte Kats vorzuhalten und zu verbauen. Trotzdem verhalte sich jeder Betrieb rechtlich einwandfrei, der einen Katalysator ohne Zertifikat, aber mit gültiger Allgemeiner Betriebserlaubnis (ABE) anbiete. mid/ts
Bildunterschrift: mid Düsseldorf - Kfz-Gewerbe und Teilehandel rufen Werkstätten dazu auf, ihre Kunden stärker vor minderwertigen Teilen aus dem Internet zu warnen.

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