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Mietwagen im Urlaub - Worauf Sie achten sollten

12 März, 2015

Einen Mietwagen im Urlaub nutzen, ohne böse Überraschungen: Hier finden Sie Tipps, worauf Sie bei der Anmietung eines Leihwagens achten sollten. Ein Fünf-Punkte-Check lohnt sich, um die häufigsten Sicherheitsrisiken auszuschließen:

Stichprobe deckt Sicherheitsmängel auf
Völlig abgenutzte Bremsbeläge, bis auf die Karkasse abgefahrene Reifen, defekte Scheinwerfer – wer am Urlaubsziel gerne mobil ist und dafür einen Mietwagen nutzt, sollte besser mit bösen Überraschungen rechnen, so lautet das Fazit des ACE Auto Club Europa nach einem gerade durchgeführten Mietwagen-Check auf Mallorca. Dafür wurden auf der Balearen-Insel insgesamt zehn verschiedene Autos angemietet – drei am Flughafen, die restlichen sieben bei lokalen Anbietern im Umkreis von Palma de Mallorca. Fünf der Fahrzeuge wären bei einer Hauptuntersuchung (HU) in Deutschland glatt durchgefallen. „Deshalb sollten Urlauber bei der Mietwagen-Übergabe nicht nur die offensichtlichen Lack- und Glasschäden protokollieren sondern insgesamt größte Vorsicht walten lassen. Sonst kann der Traum vom Urlaub ganz schnell zum Albtraum werden“, warnt der ACE. Zugleich macht der Club darauf aufmerksam, dass die Ergebnisse des Tests nicht repräsentativ sind, sondern auf Stichproben beruhen.

Ein – im negativen Sinne – besonderes Highlight des Mietwagen-Checks: Ein Cabrio-Verdeck, das sich auf Grund eines vorangegangenen Heckschadens nicht einmal mehr öffnen ließ. Nicht jeder Mangel ist dabei so offensichtlich. Trotzdem lohnt ein Fünf-Punkte-Check, um die häufigsten Sicherheitsrisiken auszuschließen:

1. Reifen und Felgen:
Der erste Blick bei der Mietwagen-Übernahme sollte den Reifen und Felgen gelten. Haben diese noch ausreichend Profil? Der ACE empfiehlt mindestens drei Millimeter Restprofil. Schrammen und Lackschäden an den Felgen hingegen sind im Regelfall an sich harmlos, sollten trotzdem protokolliert werden; „Verformungen, Risse oder Brüche an der Felge markieren möglicherweise nur die Spitze des Eisbergs, auch Fahrwerksteile sind dann nicht selten verzogen, was die gesamte Fahrstabilität beeinträchtigen kann“, warnt der ACE. Auch lohnt ein Blick auf den Ersatzreifen – passt dieser zum Fahrzeug und verfügt auch dieser über ausreichend Profil?

2. Scheinwerfer und Beleuchtung:
Im zweiten Schritt geht es an die Scheinwerfer und Beleuchtung – mit einer Sichtprüfung lassen sich defekte Leuchtmittel und Blinker sowie grob verstellte Scheinwerfer erkennen. „Die Reparaturen müssen direkt vom Vermieter durchgeführt werden, im Zweifelsfall sollten die Mieter auf ein Ersatzfahrzeug bestehen“, rät der ACE.

3. Glas:
Ein besonderes Augenmerk sollten Urlauber den Scheiben widmen. Auch kleine Steinschläge können den Austausch der Scheibe notwendig machen. Deshalb sollten auch kleinste Schäden bei der Übergabe protokolliert werden, da diese sonst in der Regel zu Lasten des Mieters gehen. Besonders tückisch: „Oft sind Steinschläge durch das Kleingedruckte vom Vollkaskoschutz ausgenommen, dann bleibt der Mieter auf den vollen Kosten sitzen“, warnt der Club.

4. Scheibenwischer:
Auch beim Mietwagen-Check auf Mallorca gab es darüber hinaus wieder Fahrzeuge mit zerfledderten Scheibenwischern. Solche Mängel können insbesondere bei Starkregen zum Sicherheitsrisiko werden. Auch hier muss – je nach Zustand des Scheibenwischers – der Vermieter nachbessern.

5. Extras:
Der Zustand von Kindersitzen und Navigationsgeräten lässt oft zu wünschen übrig. „Eine portables Navi und die eigenen Kindersitze mit auf die Reise zu nehmen, ist im Zweifelsfall die bessere und günstigere Alternative“, rät der ACE.

Der Mietwagen-Check wurde gemeinsam mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) durchgeführt. Nützliche Tipps unter anderem zu Buchung, Tankregelung und Versicherung finden sich im Artikel des ACE LENKRAD.
ACE Auto Club Europa, Stuttgart www.ace-online.de

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