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Autohersteller Audi macht Diesel aus Wasser und Luft

06 Januar, 2015

In chemischen Verfahren gewonnene synthetische Kraftstoffe gehören in der Zukunft zur Mobilitätssicherung dazu. Zwar sprudeln die Öl-Quellen derzeit kräftig, aber sie sind endlich. Die Autofahrer werden in den kommenden

20 Jahren und darüber hinaus nicht auf Benzin und Diesel verzichten können, auch wenn die alten Quellen versiegen. In Dresden ist jetzt in einem Pilotprojekt die Produktion von CO2-neutralem "e-diesel" angelaufen, so die Bezeichnung von Audi. Sie ist ein Start in die großtechnische Herstellung von Diesel, bei der Mineralöl nicht benötigt wird.
Der Kraftstoff wird in einem speziellen chemischen Verfahren gewonnen. CO2-neutral ist er, weil dafür Kohlendioxid (CO2) aus der Luft und Wasserstoff (H2) verwendet werden. Das H2 wird mit Ökostrom aus Wasser gewonnen. Der Wasserstoff reagiert in zwei chemischen Prozessen bei 220 Grad Celsius und einem Druck von 25 bar mit dem CO2 zu einer energiehaltigen Flüssigkeit. Sie besteht aus unterschiedlichen Kohlenwasserstoffen, dem sogenannten "Blue Crude". Mit einem Wirkungsgrad von maximal 70 Prozent liefert die erste Ausbaustufe der Pilotanlage pro Tag rund 160 Liter Blue Crude. Daraus wiederum lassen sich knapp 130 Liter "e-diesel" gewinnen, der qualitativ besser als sein Pendant aus Mineralöl ist und aufgrund der chemischen Beschaffenheit mit diesem in jedem Verhältnis gemischt werden kann.
Die Partner von Audi sind in ihrem Bereich führend. Bei Sunfire in Dresden bündeln sich die Erfahrungen aus mehr als 20 Jahren in den Techniken zur Umwandlung von Biomasse in CO2-neutrale flüssige und gasförmige Kraftstoffe. Zu ihrer arrivierten Prozess-Technik passt das "Direct Air Capturing", also das Einfangen von CO2 aus der Luft, durch die Climeworks AG. Der Clou: Dem Start-up-Unternehmen ist es gelungen, den Energiebedarf so entscheidend zu senken, dass die CO2-Gewinnung als "Rohstoff" aus der Umgebungsluft wirtschaftlich ist. So werden 80 Prozent der CO2-Moleküle, die mit der Luft die "Sammeleinheit" durchströmen, mit einem Reinheitsgrad von 99,5 Prozent herausgefiltert. Das geschieht bei Temperaturen von minus fünf Grad Celsius bis plus 35 Grad Celsius. - Und CO2 für die "Rohstoff-Gewinnung" ist genügend vorhanden, denn der Anteil von Kohlendioxid in der Erdatmosphäre ist trotz des geringen Anteils von 0,04 Prozent insgesamt gewaltig. mid/wop

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