Reifenmarkt: Billig-Winterreifen können teuer werden
11 November, 2014
Der Reifenmarkt ist hart umkämpft, das Angebot von hochwertigen und Billig-Reifen ist groß. Gute Reifen mindern das Verletzungsrisiko bei einem Auto-Crash und vermindern auch die Reparaturkosten erheblich. Autos mit Qualitätsreifen sind beim Aufprall auf ein Hindernis deutlich langsamer. Und die Kosten für
die Instansetzung steigen exponentiell mit der Restgeschwindigkeit des Fahrzeugs nach einem Crash an.
Das demonstrierte Peter Schimmelpfennig von crashtest-service.com auf dem Winterreifen Workshop von Goodyear Dunlop anhand eines typischen Auffahrunfalls. In Tests ließ der Spezialist für die Rekonstruktion von Verkehrsunfällen zwei mit unterschiedlich guten Winterreifen ausgestattete Pkw mit 80 km/h auf einen stehenden Lkw auffahren. Die Autos haben in der Simulation zum gleichen Zeitpunkt eine Vollbremsung durchgeführt, wobei die Tester die Restgeschwindigkeit beim Aufprall gemessen haben.
Das Resultat: Der Wagen mit den hochwertigeren Reifen prallt mit etwa 20 km/h auf den Anhänger des Lastwagens. Bei dem schlechteren Pneu weist die Aufprallgeschwindigkeit mit etwa 40 km/h noch eine doppelt Geschwindigkeit auf. Die Reparaturkosten schlagen dementsprechend mit einem Unterschied von 15.000 Euro bei den beiden kollidierten Fahrzeugen zu Buche. Sie liegen bei dem noch 20 km/h schnellen Auto bei rund 5.000 Euro und bei dem 40 km/h schnellen Pkw bei rund 20.000 Euro, also das Vierfache.
Wer sich also nicht von dem höheren Verletzungsrisiko durch minderwertige Reifen abschrecken lässt, der hat auch handfeste finanzielle Anreize, beim Reifenkauf für mehr Qualität einige Euro mehr auszugeben. mid/ts
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Falsche Bereifung - Das kann teuer werden
Das demonstrierte Peter Schimmelpfennig von crashtest-service.com auf dem Winterreifen Workshop von Goodyear Dunlop anhand eines typischen Auffahrunfalls. In Tests ließ der Spezialist für die Rekonstruktion von Verkehrsunfällen zwei mit unterschiedlich guten Winterreifen ausgestattete Pkw mit 80 km/h auf einen stehenden Lkw auffahren. Die Autos haben in der Simulation zum gleichen Zeitpunkt eine Vollbremsung durchgeführt, wobei die Tester die Restgeschwindigkeit beim Aufprall gemessen haben.
Das Resultat: Der Wagen mit den hochwertigeren Reifen prallt mit etwa 20 km/h auf den Anhänger des Lastwagens. Bei dem schlechteren Pneu weist die Aufprallgeschwindigkeit mit etwa 40 km/h noch eine doppelt Geschwindigkeit auf. Die Reparaturkosten schlagen dementsprechend mit einem Unterschied von 15.000 Euro bei den beiden kollidierten Fahrzeugen zu Buche. Sie liegen bei dem noch 20 km/h schnellen Auto bei rund 5.000 Euro und bei dem 40 km/h schnellen Pkw bei rund 20.000 Euro, also das Vierfache.
Wer sich also nicht von dem höheren Verletzungsrisiko durch minderwertige Reifen abschrecken lässt, der hat auch handfeste finanzielle Anreize, beim Reifenkauf für mehr Qualität einige Euro mehr auszugeben. mid/ts
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