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Reifenproduktion - Reifen aus Reisabfällen

23 September, 2014

Aus Reisabfällen stellt Goodyear jetzt Reifen her. In der Reifenproduktion wird die Asche von verbranntem Reis als Quelle für Silica genutzt. Silica ist eine Bezeichnung für:

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das Salz der Kieselsäure. Dieses weiße Pulver wiederum ist ein wichtiger Bestandteil der Gummi-Mischung für den Laufstreifen des Reifens. Laut Goodyear sind die Auswirkungen auf die Reifenleistung genauso wie bei den traditionellen Materialien. Und deshalb verhandelt das Unternehmen jetzt mit Zulieferern, um Silica aus Reisabfällen für die Reifenherstellung einzukaufen.
"Asche aus Reisgetreide wird für Goodyear eine alternative Silica-Quelle sein und gleichzeitig dabei helfen, das Volumen an Reisgetreideabfällen auf Mülldeponien zu reduzieren", sagt Goodyear-Technikchef Joseph Zekoski. Jedes Jahr werden den Vereinten Nationen zufolge weltweit 700 Millionen Tonnen Reis geerntet. Das Vernichten des Abfalls ist eine Belastung für die Umwelt. Dieser wird häufig verbrannt, um Strom herzustellen und das Aufkommen an Abfall auf Mülldeponien zu verringern.
Silica wird in Reifenprofilen mit Gummi vermischt, um das Material zu stärken und den Rollwiderstand zu verringern. Dies soll für eine höhere Kraftstoff-Effizienz sorgen. Zudem hat Silica laut Goodyear-Tests einen positiven Einfluss auf die Traktion auf nassem Untergrund. Und Goodyears denkt beim Reis schon über den Tellerrand hinaus. "Wir untersuchen derzeit auch erneuerbare Quellen wie Öl aus Sojabohnen", erklärt Joseph Zekoski. mid/rlo

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