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Auto mit Wasserschaden: Lohnt sich eine Kfz Trockenlegung?

04 August, 2014

Wann lohnt sich eine Kfz Trockenlegung? Viele Autos haben infolge der starken Unwetter einen Wasserschaden erlitten. Doch nicht immer ist das Fahrzeug danach ein Totalschaden.

In jedem Fall sollte der Pkw-Besitzer den Rat eines Kfz-Meisterbetriebes einholen.
In keinem Fall darf der Pkw-Besitzer das Auto starten, wenn es zuvor unter Wasser gestanden hat, erklärt der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK). Denn ist Wasser in den Motor eingedrungen, kann der beim Startversuch beschädigt werden. Springt dennoch das Triebwerk an, besteht die Gefahr, dass Wasser ins Öl gelangt beziehungsweise noch angesaugt wird. Dann muss auch mit einem Motorschaden gerechnet werden.
Gefährlich ist ebenso das Einschalten der Zündung. Dies kann zu Problemen in der elektrischen Anlage oder der Fahrzeugelektronik führen. Daher muss zuerst die Batterie abgeklemmt werden.

Die Experten raten, das Auto in eine Fachwerkstatt schleppen zu lassen, wo untersucht wird, ob sich eine "Trockenlegung" lohnt. Je nach Zeitwert sowie der Eintauchtiefe und der Verschmutzung durch das Wasser muss dies nicht zu einem negativen Ergebnis führen. Zudem kennen die Profis auch Möglichkeiten der modernen Fahrzeugaufbereitung, um vorhandene Wasserschäden im Innenraum zu beseitigen.
Welche Wassertiefen sind bei einer sinnflutartigen Überschwemmung der Straße noch mit dem Auto zu befahren? Bis zur Höhe der Radnaben ist es in der Regel unproblematisch. In jedem Fall sollten überschwemmte Straßen nur im Notfall, mit Bedacht und nicht zu schnell durchquert werden. Kritisch könnte es werden, wenn der Wagen in eine Senke fährt und der Motor kurzzeitig ganz oder teilweise unter die Wasseroberfläche gerät. Bleibt er in Betrieb und kommt schnell aus dieser Situation hinaus, sind meist keine Schäden zu befürchten. Geht der Motor aus, gilt auch in diesem Fall: Abschleppdienst oder Werkstatt anrufen. mid/shw

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