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Tachomanipulation - Jeder dritte Gebrauchtwagen mit manipulierten Tachostand

15 Dezember, 2013

Tachomanipulation - was tun? Jeder dritte in Deutschland verkaufte Gebrauchtwagen weist Schätzungen zufolge einen manipulierten Tachostand auf. Mit einem rund 150 Euro teuren Gerät lässt sich der Tachostand eines Gebrauchtwagens in weniger als einer Minute erheblich verringern. Durch die manipulierten Tachostände entsteht ein Schaden pro Auto von durchschnittlich gut

3.000 Euro. Der Gesamtschaden beliefe sich demnach auf rund sechs Milliarden Euro. Das will die jetzt in München offiziell vorgestellte Initiative gegen Tachomanipulation e.V. bekämpfen. Der Automobilclub von Deutschland (AvD), die Werbas AG und die Bochumer Software GmbH sind deren Gründer.
Mit einem rund 150 Euro teuren Gerät lässt sich der Tachostand eines Gebrauchtwagens in weniger als einer Minute erheblich verringern. Der Verkäufer kann dann einen höheren Preis verlangen und damit den Käufer entsprechend schädigen. Als Lösungsansatz gegen diesen Betrug sieht die neue Initiative eine kontinuierliche, glaubwürdige Dokumentation der Fahrzeug-Laufleistung. Dies kann mittels einer Datenübertragung an den Verein erfolgen. Autorisierte Service-Partner übermitteln dazu die Kilometerstände der entsprechenden Fahrzeuge an die unabhängige und geschützte Datenbank des Vereins. Werkstätten und Sachverständige zahlen für die Mitgliedschaft dort einen jährlichen Beitrag, für Fahrzeughalter ist die Mitgliedschaft kostenlos.
Gleichzeitig fordert auch das Allianz Zentrum für Technik, dass die Automobilhersteller künftig höhere technische Hürden gegen Tacho-Manipulationen errichten. Auch sollte der Aufbau einer zentralen Abfragemöglichkeit für Autokäufer ermöglicht werden. Angeschlossene Werkstätten könnten mit diesen Instrumenten bei den Kunden dann punkten. mid/ld

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