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Russischer Automarkt - Russland will mehr Autos exportieren

19 Januar, 2013

Die größten Marktanteile im vergangenen Jahr halten AvtoVaz (Marke Lada) mit Renault, vor General Motors mit Daewoo, sowie Toyota, Volkswagen und Ford mit seinem russischen Partner Sollers. Die Zukunftsbeurteilung des russischen Automarkts beeinflussen zwei

gegensätzlichen Entwicklungen:
Der russische Automarkt erholt sich nur langsam. Erst für 2020 erwartet das Center für Automobil-Management (Cama) an der Universität Duisburg-Essen eine entscheidende Verbesserung, die das Marktvolumen von 2008 bringen kann. Auch die Verkaufschancen für im Ausland hergestellte Fahrzeuge müssen zurückhaltender beurteilt werden. Denn laut Cama wächst der Absatz einheimischer Fahrzeuge stärker als der Verkauf von importierten Autos.

Zwei gegensätzlichen Entwicklungen beeinflussen die Zukunftsbeurteilung des russischen Automarkts: Für eine wachsende Schicht mit steigendem Einkommen sind besonders westliche Automarken wegen ihres Prestiges attraktiv. Gleichzeitig möchte der russische Staat die Importabhängigkeit verringern und selbst Fahrzeuge exportieren. Deshalb gibt es Importbeschränkungen und Einfuhrzölle sowie Einflussnahme auf westliche Automobilhersteller zur Produktionsverlagerung nach Russland. wp/mid

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