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Erfolgsmodell Skoda Oktavia rundum erneuert

13 Dezember, 2012

Größer und leichter, mit viel Platz für Passagiere und Gepäck und mit zahlreichen neuen Assistenzsystemen kommt der neue Skoda Octavia im Februar 2013 auf den Markt. Die Preise für die dritte Generation des meistverkauften Modells der tschechischen VW-Tochter

stehen noch nicht fest; die Basisversion soll aber kaum teurer werden als der bei 15.690 Euro startende Vorgänger.

Mit einer Länge von 4,66 Meter (plus neun Zentimeter) und einer Breite von 1,81 Meter (plus fünf Zentimeter) ist die Limousine der Kompaktklasse beinahe entwachsen. Dabei wirken die Proportionen des schnörkellos, aber durchaus selbstbewusst gezeichneten Viertürers stimmiger als bisher. Die Frontpartie mit dem dominanteren Markenlogo ist markanter, zu einem neuen Erkennungsmerkmal soll die hochgezogene Fensterlinie in den hinteren Türen, die sogenannte Flosse, werden. Wie schon Audi A3, Seat Leon und VW Golf basiert auch der neue Octavia auf dem modularen Querbaukasten von Volkswagen, der unterschiedliche Fahrzeugdimensionen und Radstände erlaubt, während komplexe Baugruppen wie Motor, Getriebe sowie Antriebs- und Fahrwerkskomponenten für verschiedene Konzernmodelle identisch sind.

Dank des um elf Zentimeter auf 2,69 Meter verlängerten Radstands bietet der Neuling sehr ordentliche Platzverhältnisse im Innenraum: Kopf- und Kniefreiheit im Fond sind enorm. Hinter der weit aufschwingenden Heckklappe lassen sich 590 Liter bis maximal 1 580 Liter Gepäck unterbringen. Wird neben den Rücksitzlehnen auch die Lehne des Beifahrersitzes nach vorn geklappt, können Gegenstände bis 2,74 Meter Länge eingeladen werden. Die Zuladung beträgt bis zu 645 Kilogramm. Praktisch sind das neue Netzsystem inklusive Taschenhaken und der doppelseitige Bodenbelag mit schmutzabweisender Gummierung im Kofferraum. Dazu kommen zahlreiche Simply clever-Ideen, die schon aus dem neuen Rapid bekannt sind, wie der in der Tankklappe fixierte Eiskratzer oder die Warnwestenablage unter dem Fahrersitz.
Während der noch aktuelle Octavia beim Thema Fahrassistenzsysteme passen musste, lässt sich für den Neuling nahezu die gesamte Bandbreite an elektronischer Unterstützung ordern. Neben einer automatischen Distanzregelung, die das Fahrzeug im Notfall bis zum Stillstand abbremst, gibt es auf Wunsch Fernlichtassistent, Verkehrszeichenerkennung, Parkunterstützung sowie Spurhalteassistent oder Müdigkeitswarner. Neu ist auch das Infotainmentsystem mit dem bis zu acht Zoll großen Touchscreen-Bildschirm im übersichtlichen Cockpit, über den sich Navigation und Audio-System steuern lassen.

Vier Benziner und drei Diesel stehen vom Start an zur Wahl, allesamt Vierzylinder der neuen Motorengeneration mit Direkteinspritzung. Bei den Ottomotoren reicht die Palette vom 1,2-Liter-TSI mit 63 kW/86 PS bis zum 132 kW/180 PS starken 1,8-Liter-TSI. Der 1,6-Liter-TDI kommt mit 77 kW/105 PS und als sparsame Greenline-Version mit 81 kW/110 PS, einem Normverbrauch von 3,4 Liter Diesel (89 g CO2/km) und einer theoretischen Reichweite von bis zu 1 470 Kilometern. Darüber rangiert der 2-Liter-TDI mit 110 kW/150 PS; der Basisdiesel mit 1,6 Liter Hubraum und 66 kW/90 PS folgt etwas später. Bis auf den jeweils kleinsten Benziner und Diesel sind alle Motoren serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik kombiniert. Als Getriebe kommen manuelle und DSG-Getriebe zum Einsatz. Bis zu 102 Kilogramm Gewicht hat der neue Octavia dank konsequenten Leichtbaus abgespeckt. Dank Verwendung hochfester Stähle soll er zudem steifer sein als zuvor.
Nur wenige Wochen nach der Markteinführung der Limousine wird der für Deutschland bedeutendere Kombi mit einem Gepäckraum von mehr als 600 bis maximal 1.700 Liter debütieren. Danach folgen Allrad-Versionen, eine Erdgasvariante und ein robusterer Scout. Freunde der etwas forscheren Gangart können sich wieder auf einen sportlichen Skoda Octavia RS freuen. Martina Göres/mid goer/mid

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