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Flüssiggasbetrieb: Weniger Steuern, weniger Schadstoffe

15 November, 2012

Ob das Fahren mit Autogas billiger wird als mit Benzin, hängt in starkem Maße von:

den Einsatzbedingungen des Fahrzeugs ab. Da die Motoren bivalent ausgelegt sind, also sowohl für den Betrieb mit Benzin als auch mit Gas konstruiert wurden, ist der Wirkungsgrad für den Gasbetrieb geringer als er sein könnte, wären die Motoren für den reinen Gasbetrieb ausgelegt. Heute laufen sie in der Warmlaufphase immer mit Benzin, schalten erst nach einigen Kilometern Fahrt auf den Gasbetrieb um. Wer ein solches Auto im Kurzstreckenbetrieb nutzt, spart deshalb unter Umständen wenig oder nichts. Im Langstreckenbetrieb und bei hohen Kilometerleistungen kann die Einsparung dagegen so kräftig ausfallen, dass sich der höhere Anschaffungspreis oder die Nachrüstung bereits nach drei Jahren amortisieren.
Weil Autogas, im internationalen Sprachgebrauch LPG (Liquefied Petroleum Gas) genannt, 15 Prozent weniger CO2 erzeugt als Benzin und auch weniger Schadstoffe wie Feinstaub und Stickoxide frei setzt, wird es von der Bundesregierung seit 2006 steuerlich begünstigt. Diese Unterstützung läuft 2018 aus. Der DVFG fordert nun eine Verlängerung der Steuererleichterungen bis 2025. "Zur Stärkung des Einsatzes von Flüssiggas müssen die politischen Rahmenbedingungen sichergestellt werden. Unternehmen brauchen für Investitionen in die Zukunft Planungssicherheit. Klar ist, gerade alternative Kraftstoffe können nur mit zusätzlichen Anreizen gegenüber konventionellen Kraftstoffen wettbewerbsfähig bleiben", erklärte Markus Eder, Vorstandsmitglied der DVFG. In Deutschland fahren 500.000 Fahrzeuge bereits mit Autogas, das an 6.500 Tankstellen zur Verfügung steht. zwi/mid

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