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Motorwahl: Es muss nicht immer mehr sein

20 September, 2012

Je stärker, je besser. Viele Auto-Käufer wählen nach diesem Leitsatz den Motor. Doch das muss nicht immer so sein. Die Zeitschrift "Auto, Motor und Sport" untersuchte, ob mehr PS auch tatsächlich immer mehr Vorteile bieten. Und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis.

Ein Test ergab, dass stärkere Motoren nicht immer die besseren sind.
So lohnt sich etwa beim Kleinstwagen VW Up der Aufpreis von 600 Euro für die zusätzlichen 11 kW/15 PS nicht. Der 55 kW/75 PS-Variante erreicht die Mehrleistung erst bei einer hohen Drehzahl zwischen 5.000 und 6.200 Umdrehungen – Regionen, in denen sich Stadtfahrer eher selten aufhalten. Auch die um 11 km/h höhere Spitzengeschwindigkeit wird erst in der lauten Drehzahlspitze erreicht. Dafür verbraucht der Motor mit 6,5 Liter rund 0,2 Liter mehr auf 100 Kilometer und auch die Unterhaltskosten liegen höher.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen die Tester beim Ford Focus mit dem neuen 1,0-Liter-Dreizylindermotor und 92 kW/125 PS. Der Antrieb ist günstiger im Unterhalt und hat einen niedrigeren Testverbrauch als der 1,6-Liter-Vierzylinder mit 110 kW/150 PS, der sich im Schnitt 8,6 Liter und damit etwa 1,1 Liter mehr genehmigt. djd/dmd

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