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Fahrradhelmkauf - Auf die Passform kommt es an

04 August, 2012

Entscheidend beim Fahrradhelmkauf ist die Passform, die Normprüfung und die Ausstattung. Die beste Schutzwirkung liefert laut der Deutschen Verkehrswacht (DVW) nicht der teuerste Fahrradhelm, sondern das
.

Modell, das am besten passt. Die Experten raten deshalb, nur Exemplare mit dem Prüfsiegel DIN EN1078 (CE) in Betracht zu ziehen. Nach einer Vorauswahl hinsichtlich Optik und Einsatzgebiet des Helms gilt es, den Kopfschutz in Gegenwart eines fachkundigen Verkäufers anzuprobieren. Der Helm gehört gerade auf den Kopf gesetzt, sodass er die Stirn bedeckt. Dabei darf er nicht drücken, muss aber fest auf dem Kopf sitzen und darf sich nicht verdrehen lassen. Das gilt auch für Kinder-Modelle.
Die Riemen sollten möglichst breit und weich sein, müssen sich aber dennoch leicht verstellen lassen und zwar so, dass das Dreieck, das sie bilden, direkt unter dem Ohr endet. Verschlüsse, die sich leicht öffnen und schließen lassen, vereinfachen die Handhabung und vermeiden ein Einklemmen der Haut am Kinn.
Helm und Fahrrad-Brille dürfen sich beim gemeinsamen Tragen nicht in die Quere kommen. Ein weiteres Plus kann ein Helm für sich verbuchen, wenn sich die Polster zum Waschen herausnehmen lassen. Aufs Gewicht und eine gute Belüftung ist ebenfalls zu achten. Durch Gitter und Netze, die vor Insekten schützen, verschlechtert sich unter Umständen die Luftzirkulation.
Technischer Standard sind derzeit sogenannte "In-Mold"-Helme, bei denen die Hersteller den dämpfenden Hartschaum direkt in die äußere Schale spritzen. Weil dieses System nach einem Sturz nicht mehr stabil ist, darf der Helm nicht weiter verwendet werden, selbst, wenn er keine sichtbaren Beschädigungen davongetragen hat. Doch selbst ein völlig unbenutzter Kopfschutz sei nach zwei bis fünf Jahren auszurangieren, betont die DVW, da die UV-Strahlung das Material angreife. gfm/mid Bildquelle:PD-F

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