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AMG: Hier schrauben die Formel-1-Stars selbst

18 Juli, 2012

Im Vorfeld des Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring statteten die beiden Werkspiloten Michael Schumacher und Nico Rosberg dem AMG-Werk einen Besuch ab.

In der Produktion haben sie einen neuen V8-Biturbo-Motor mit 5,5 Liter Hubraum und 557 PS zusammengebaut. Dieser kommt im neuen Mercedes CLS 63 AMG Shooting Barke zum Einsatz, der in Hockenheim seine Weltpremiere feiert und anschließend für einen karitativen Zweck übergeben wird.
Der Terminkalender für beiden deutschen Formel 1-Piloten Michael Schumacher und Nico Rosberg ist vor dem anstehenden heimischen Grand Prix in Hockenheim prall gefüllt. Selbstverständlich hat auch ein Besuch bei der Mercedes-Hochleistungsschmiede AMG in Affalterbach auf dem Programm gestanden. Hier hatten die beiden Formel 1-Stars eine ganz besondere Aufgabe zu erfüllen: Sie haben einen Motor unter Aufsicht eines Ingenieurs zusammengebaut. Während damit Nico Rosberg absolutes Neuland betreten hat, kann Michael Schumacher auf seine vorhandene Erfahrung als KFZ-Mechaniker zurückgreifen. Das solide Handwerk hatte der Rheinländer im Autohaus des bekannten Berg- und Tourenrennfahrers Willy Bergmeister in Langenfeld bei Leverkusen von der Pike auf erlernt. Trotzdem war auch für ihn vieles neu und hat er unumwunden zugegeben, dass der Motorenbau von heute mit dem aus seiner Ausbildungszeit nur noch in der Basis etwas miteinander zu tun hat. Heute kommt nach Ansicht des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters einfach zuviel Elektronik zum Einsatz.
Bei AMG gilt das Motto "one man one engine", also "ein Mann, ein Motor", aber im Falle der beiden Grand-Prix-Sieger erfolgte die Ableitung: "one Team one engine". Und selbstverständlich hat der V8-Zylinder-Biturbo mit 5,5 Liter Hubraum und einer Leistung von 410 kW/557 PS am Ende auch seine Plakette mit den Namen der beiden GP-Piloten und des verantwortlichen Ingenieurs bekommen.
Das Triebwerk wird danach sofort in den nagelneuen Mercedes CLS 63 AMG Shooting Barke eingebaut, der am Vorabend des Grand Prix seine Weltpremiere in Hockenheim feiern wird. Dieses Modell mit dem Namensschild der beiden Rennfahrer geht aber nicht in den freien Verkauf. Er wird noch am gleichen Abend an eine karitative Organisation übergeben, die es für einen guten Zweck versteigert.
Jürgen Schrameck/mid js/mid Bildquelle: Mercedes

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