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Reisemobile und Campingwagen - Verkehrsvorschriften im Ausland

04 Juli, 2012

Wer sich bei der Fahrt mit einem Campingwagen oder Reisemobil nicht an die Verkehrsvorschriften hält, muss mit hohen Bußgeldern rechnen, nicht in jedem Land

gelten diesselben Regeln. Andere Länder, andere Sitten. Dies gilt nicht nur Autos, sondern auch für die Verkehrsvorschriften bei der Fahrt mit Campingwagen oder Wohnmobilen. Wer damit seine Reise in die schönsten Wochen des Jahres startet, sollte sich im Vorfeld informieren, welche Regeln wo gelten, sonst drohen hohe Bußgelder.

Laut der Fachhandelskette Intercaravaning darf zwar in geschlossenen Ortschaften in Frankreich wie in Deutschland maximal 50 km/h schnell gefahren werden, für Reisemobile und Caravans bis 3,5 t sind auf Landstraßen aber nur 90 km/h und auf der Autobahn 130 km/h erlaubt. Bei schwereren Fahrzeugen beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen 80 km/h und auf Autobahnen 110 km/h. Gespanne über 3,5 Tonnen oder mit einer Länge von mehr als sieben Metern dürfen auf dreispurigen Straßen nicht auf der linken Spur fahren. Bei Regen und für Fahranfänger mit einem Führerschein, der weniger als drei Jahr alt ist, gilt Tempo 80 km/h auf Landstraßen und Tempo 100 auf Autobahnen. Ab dem 1. Juli muss außerdem ein Alkoholtester mitgeführt werden. Generell gilt in Frankreich Licht- und Warnwestenpflicht.

Für Führerscheinneulinge sowie bei Regen oder Schnee gilt ein Tempolimit von 90 km/h, ähnlich wie auf Autobahnen. Sonst sind dort bis zu 130 km/h erlaubt. Auf der Brennerautobahn dürfen Wohnwagengespanne nicht überholen. Verboten ist das private Abschleppen bei Pannen, hart bestraft wird Fahren mit Alkohol im Blut. Wer mit 1,5 Promille hinter Steuer erwischt wird und gleichzeitig der Fahrzeughalter ist, dem kann unter Umständen das Fahrzeug enteignet werden.

Wer nach Dänemark reist, muss tagsüber sein Licht anschalten. Gespanne und Reisemobile über 3,5 Tonnen dürfen außerhalb geschlossener Ortschaften maximal 70 km/h schnell fahren und auf Autobahnen 80 km/h. Leichtere Fahrzeuge können auf Landstraßen bis 80 km/h und auf Autobahnen bis 130 km/h fahren.

Zwei Warndreiecke Pflicht
In Kroatien muss beim Überholen der Blinker aktiviert bleiben und es dürfen keine haltenden Schulbusse überholt werden. Für Gespanne müssen zwei Warndreiecke mit an Bord sein. Von Ende Oktober bis Ende März besteht in Kroatien übrigens tagsüber Lichtpflicht. Das Tempolimit liegt in Ortschaften bei 50 km/h, auf Landstraßen dürfen Caravans 80 km/h und auf Autobahnen 90 km/h schnell sein. Reisemobile können außerorts bis zu 90 km/h und auf Autobahnen bis zu 130 km/h schnell sein.

Höchstgeschwindigkeit vom Alter abhängig
Ebenfalls mit Warnweste und Licht muss man in Italien unterwegs sein, es reicht aber das Tagfahrlicht. Bei sperriger Ladung wie Fahrrädern am Heck muss eine 50x50 Zentimeter Warntafel montiert werden. Das Tempolimit beträgt innerorts 50 km/h, Gespannfahrer dürfen auf Landstraßen 80 km/h fahren. Die Höchstgeschwindigkeit für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen hängt vom Gewicht des Fahrzeuges und vom Alter des Führerscheins ab. Auf Landstraßen darf maximal zwischen 90 km/h und 110 km/h gefahren werden. djd dmd/carado

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