Wasserstoff-Pulver für den Tank
24 Mai, 2012
Autofahrer von morgen packen womöglich weder den Tiger noch Benzin oder Diesel in ihren Tank: Wissenschaftler arbeiten am Helmholtz-Zentrum Geesthacht daran, neuartige Feststoffspeicher für Wasserstoff zu entwickeln.
Das sind chemische Verbindungen, die besonders viel Wasserstoff binden und in einem neuartigen Tank als Pulver speicherbar sind. Mit diesen Metallhydrid-Speichermaterialien ließen sich in einem Mittelklasse-Autotank rund fünf Kilogramm Wasserstoff speichern. Den wandelt eine Brennstoffzelle dann in elektrischer Strom für den Antrieb eines Automobils um. Mit dieser Speichermenge wäre eine Reichweite von 400 bis 500 Kilometer möglich. Die Industrie strebt an, künftig für diese Wasserstoff-Tankfüllung auf Herstellungskosten von rund zehn Euro zu kommen.
An Brennstoffzellen-Autos für den Energieträger Wasserstoff arbeiten internationale alle großen Autokonzerne seit vielen Jahren. Wasserstoff, das im Universum am häufigsten vorkommende Element ist extrem schwierig zu speichern. Das Gas ist hoch reaktiv, und wegen seiner geringen Dichte so flüchtig, dass es durch die Wände des Tanks "diffundieren" kann. Das heißt, die einzelnen Atome des Wasserstoffs lassen sich selbst durch dicke Wandungen aus dichtem Material auf Dauer nicht aufhalten. Tanks für Wasserstoff in Fahrzeugen stehen unter hohem Druck und erreichen Größenordnungen, die den Autokonstrukteuren Probleme bereiten. Unter Umweltgesichtspunkten ist der Einsatz des Wasserstoffs nur dann sinnvoll, wenn er sich mit Hilfe regenerativer Energien aus Wasser gewinnen lässt. wp/mid
An Brennstoffzellen-Autos für den Energieträger Wasserstoff arbeiten internationale alle großen Autokonzerne seit vielen Jahren. Wasserstoff, das im Universum am häufigsten vorkommende Element ist extrem schwierig zu speichern. Das Gas ist hoch reaktiv, und wegen seiner geringen Dichte so flüchtig, dass es durch die Wände des Tanks "diffundieren" kann. Das heißt, die einzelnen Atome des Wasserstoffs lassen sich selbst durch dicke Wandungen aus dichtem Material auf Dauer nicht aufhalten. Tanks für Wasserstoff in Fahrzeugen stehen unter hohem Druck und erreichen Größenordnungen, die den Autokonstrukteuren Probleme bereiten. Unter Umweltgesichtspunkten ist der Einsatz des Wasserstoffs nur dann sinnvoll, wenn er sich mit Hilfe regenerativer Energien aus Wasser gewinnen lässt. wp/mid
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