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Restwertentwicklung - Schwacke analysiert Restwerte von Kleinstwagen

15 Mai, 2012

Der Handel mit gebrauchten Kleinstwagen ist weiterhin ein Geschäft mit zwar kleinen, aber gut kalkulierbaren Margen. In der Prognose der kommenden Restwertentwicklung sieht Schwacke künftig einen neuen Spitzenreiter:

Minis: die Kleinen kommen groß raus
Sie waren die eigentlichen Gewinner der Umweltprämie: für wenige tausend Euro wurden im Jahr 2009 fabrikneue Kleinstwagen feilgeboten, wenn ein altes Auto eingetauscht wurde. Viele Käufer entschieden sich für einen neuen Kleinst- statt für einen gebrauchten Kleinwagen, mit entsprechenden Auswirkungen auf den Gebrauchtmarkt. Nun sind die Minis aus dem Boomjahr 2009 als Dreijährige ebenfalls erstmals ein Thema im Gebrauchtwagengeschäft. Schwacke hat das Segment ausführlich analysiert und die Kerndaten hinsichtlich Wiederverkauf, Standzeiten und Wertentwicklung ermittelt.
Europäer stellen den Löwenanteil
Den Löwenanteil der Verkaufszahlen stellen die europäischen Hersteller. Marktführer 2011 war der Smart Fortwo mit über 29.000 Fahrzeugen, gefolgt von Renault Twingo und den technischen Zwillingen Fiat Panda und 500. Allerdings lassen die ersten Zahlen der vergan-genen Monate vermuten, dass der im Spätherbst 2011 in den Verkauf gestartete VW up das Zeug hat, dieses Segment in 2012 durcheinander zu wirbeln.
In der Analyse der Neuzulassungen lässt sich feststellen, dass bei den kleinsten Pkw des Marktes der Dieselmotor praktisch völlig bedeutungslos ist. Nur rund zwei Prozent der ver-kauften Minis sind mit einem Selbstzünder bestückt. Das hat zweierlei Gründe: auf der ei-nen Seite ist das Geschäft im besonders preissensiblen Kleinstwagensegment geprägt von Basisversionen, höherwertige und –preisige Ausstattungen/Motorisierungen sind seltener gefragt. Außerdem ist es im typischen Einsatzsspektrum der Kleinstwagen nur schwer mög-lich, Aufpreis und höhere Unterhaltskosten eines Dieselmotors über den geringeren Treib-stoffverbrauch zu amortisieren.
Erstaunliche Unterschiede zeigen sich bei der Schwacke-Analyse von Restwertverlauf und Standtagen – also den direkten Gradmessern für die Beliebtheit eines bestimmten Modells als Gebrauchtwagen – obwohl diese prinzipiell auf identischer Technik aufbauen.
Unterschiede im Image
So erreicht der Fiat Panda in diesen Disziplinen eher unterdurchschnittliche Werte, während der auf gleicher Plattform aufbauende Fiat 500 sowohl beim Werterhalt als auch bei der Schnelligkeit des Wiederverkaufs Spitzenwerte aufstellt. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Drillingen Citroen C1, Peugeot 107 und Toyota Aygo. Obwohl die Modelle nahezu baugleich vom selben Band im tschechischen Kollin rollen, erzielt die Version mit japanischem Markenemblem deutlich höhere Restwerte.
Schwacke sieht in der Prognose der kommenden Restwertentwicklung zukünftig einen neuen Spitzenreiter: der Volkswagen up wird laut Vorausschau der Marktexperten Restwertsieger bei den Dreijährigen. Allerdings ohne dem restlichen Markt zu schaden: denn auch den sieht Schwacke dauerhaft bei ordentlichen Werten, die fast ausnahmslos über 50 Prozent liegen. www.schwackepro.de www.schwackepro.de

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Autoverwerter von A bis Z

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