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Orientierungssinn beim Autofahren mit K?nstlicher Intelligenz

27 April, 2007

Navigationssysteme lernen sprechen und entwickeln sich zu pers?nlichen Assistenten
"Seit es Navigationssysteme gibt, so schw?rmen deren Erfinder, geht es im Auto friedlicher zu. Was dem Beifahrer vielleicht an Orientierungssinn fehlte, bringt mittlerweile die k?nstliche Intelligenz im Armaturenbrett mit", berichtet Spiegel Online.

Mit neuen Techniken will man auf Herstellerseite jetzt mehr Komfort bieten und die Navigationsger?te dialogf?hig machen. Das berichtet die Computer Zeitung www.computer-zeitung.de. Ein m?glicher Weg, dem Navigationsger?t direkt zu sagen, wohin man fahren will, liegt laut Luis Ar?valo von der Car Multimedia Driver Information Systems bei Robert Bosch darin, im Ger?t die Spracherkennung als Softwarefunktion auf dem Navigationsprozessor zu realisieren.

"Die Alternative w?re ein separates Steuerger?t, das die aus der Erkennung abgeleiteten Steuerbefehle ?ber standardisierte Automotive-Schnittstellen wie Media Oriented Systems Transport an das Navigationsger?t ?bertr?gt." Nach Auffassung von Ar?valo kommt es darauf an, wo der Sprachdienst - also die Spracherkennungssoftware - sitzt. "Wenn die Spracherkennung etwa auf einem PDA oder Off-board auf einem Server erfolgt, m?ssen die Erkennungsergebnisse ?ber propriet?re Schnittstellen an das Navigationsger?t ?bertragen werden." Dann muss die aus Rechenpower generierte intelligente Spracherkennung in der n?chsten Anwendung Sinnvolles ausl?sen.



"F?r Navigationsger?te gibt es erste Ans?tze. So verf?gt der Travelpilot Professional von Blaupunkt bereits ?ber eine offene Datenschnittstelle: Sie sorgt f?r eine durchgehende Datenverbindung etwa zwischen Pannens?ule und dem Einsatzfahrzeug per Funk, Telefon, dem Internet-Protokoll TCP/IP oder drahtlosen Funknetzen wie WLAN, durch die auch ein pers?nlicher digitaler Assistent einbezogen wird. Treiber ist die EU: Sie fordert, dass die bei LKWs zur Mauterhebung benutzte On-Board-Unit eine offene Schnittstelle besitzt – zu anderen Ger?ten, zu einer Zentrale, zum Fahrzeug und zu Diensten von Telematik-Serviceprovidern. Grunds?tzlich wird so aus dem Bordcomputer wesentlich mehr als ein mitgef?hrte Kassenautomat", f?hrt die Computer Zeitung weiter aus.



Sicherheit in der Bedienung von komplexer Technik sei im Auto ein Impulsgeber f?r die Sprachsteuerung. "Auch wenn die Systeme noch nicht v?llig ausgereift sind, b?rgen sie f?r mehr Sicherheit im Stra?enverkehr. Spracherkennung befindet sich deshalb auf einem Siegeszug, weil sie den Menschen das Leben einfacher macht", betont Bernhard Steimel, Sprecher der Brancheninitiative Voice Business www.voicedays.de.

Nach Erkenntnissen von Professor Engelbert Westk?mper, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts f?r Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) www.ipa.fraunhofer.de, werden die bisherigen M?ngel wie Sprecherabh?ngigkeit oder fehlende Feedback-M?glichkeiten beseitigt. "Heutige Systeme bieten eine nat?rlichsprachliche Erkennung von Worten und S?tzen, sind plattform?bergreifend und nutzen Standardtechnologien wie die Extensible Markup Language." Ein Sprachdialog m?sse vom Benutzer aktiv gesteuert werden k?nnen, meint auch Lupo Pape, Gesch?ftsf?hrer des Berliner Unternehmens SemanticEdge www.semanticedge.de: "Er sollte in ganzen S?tzen seinen Servicewunsch ?u?ern und auch in weiteren Dialogstufen m?glichst frei agieren. Moderne Dialogsysteme k?nnen sich dem Nutzer dabei anpassen und auf mehrere ?u?erungen des Anrufers gleichzeitig reagieren", sagt Pape.

Quelle: www.ne-na.de

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