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Renault Neuheiten 2012 / 2013: unverwechselbar und individuell

20 Januar, 2012

Mit einer neuen Design-Strategie 2012 und 2013 will Renault seine Autos unverwechselbarer und individueller gestalten. Ziel ist, sie noch mehr auf den speziellen Kunden auszurichten. So sollen

für junge Käufer mehr Frechheit und Frische geboten werden; für die Familien soll die Zweckmäßigkeit und Lebensfreude im Mittelpunkt stehen, und für ältere Kunden sind Gelassenheit und Ruhe vorgesehen. Auch wird der früher daumengroße Rhombus im Kühlergrill wohl auf stattliches DIN-A4-Format wachsen. Damit er noch deutlicher hervortritt, erhält er einen dunklen Hintergrund.
Der neue Twingo macht damit 2012 den Anfang. Nach und nach sollen die größeren Modelle des Konzerns folgen. Nach der Wiederbelebung des Namens "Gordini" für leistungsstarke Modelle der Marke wird auch an einen Sportwagen unter dem Traditionsnamen "Alpine" gedacht. An der Umsetzung arbeiten die Franzosen unter ihrem Design-Boss Laurens van den Acker, der seit rund zwei Jahren an der Seine den Zeichenstift führt. Sein engster Mitarbeiter Axel Breun, Direktor Konzeptfahrzeuge, umriss jetzt die Strategie anlässlich eines Workshops mit den Worten "Der Mensch steht im Mittelpunkt." Das soll heißen: Alle Autos von Renault sollen einfach und sinnlich daherkommen und schon vom Anblick her für einen gewissen Wohlfühleffekt sorgen. Und sie sollen bezahlbar sein, so Axel Breun.
Zunächst aber liefern sechs Konzeptfahrzeuge vom Kleinwagen bis zur üppigen Großraumlimousine Belege für die Kreativität der Truppe ab. Alle imponieren mit spannungsgeladenen Rundungen, krasse Farben wie knalliges Rot und frisches Grün heischen um Aufmerksamkeit ? das ganze Spektrum der Gefühle wird bedient.

Der bullige Sportler mit den Flügeltüren in leuchtendem Rot signalisiert Leidenschaft und heißt "DeZir". Das kräftige Orange des Crossovers Captur soll Optimismus und Abenteuerlust verbreiten. Der R-Space bietet jungen Familien sein üppiges Raumangebot in Gelb feil und soll den Wunsch nach Geselligkeit vermitteln. Das frische Grün des E-Mobils Frendzy schließlich appelliert an das Umweltbewusstsein und scheint für den verantwortungsbewussten Lieferanten geschaffen zu sein. Weitere größere Konzeptcars werden 2012 und 2013 das Licht der Welt erblicken. Fest steht schon, dass sie in leichtem Blau und dunklem Violett daherkommen werden.
Die Bandbreite der Ideen bei der Gestaltung der Innenräume der Autos reicht von visionär bis spinnert. Mal umarmen sich die Rücklehnen der Vordersitze und sehen von hinten betrachtet wie zwei Verliebte aus, mal fehlt die Rückbank komplett und wurde durch viele kleine Klötze - Legosteinen ähnlich - ersetzt, die die Kinder nach Belieben rauf und runter fahren können. Sie lassen sich zu Einzelsitzen oder zu einem Sofa formen oder schlicht zu einer Spielebene absenken. Gepunktete Dachflächen, die wie ein Pilz aussehen oder Felgen, deren Design sich nahtlos auf den Reifenseitenwänden fortsetzt, wirken da schon eher serienfähig.
Weltweit arbeiten in Paris, Bukarest, Sao Paulo, Mumbai und Seoul rund 450 Zeichner, Modellierer und Techniker im Renault Design Network. Mit ihren exzellenten Motoren, die Sebastian Vettel zum Formel 1-Weltmeistertitel verholfen haben, und der neuen Design-Strategie werden die Franzosen sicher noch viel von sich reden machen. Was ihnen jetzt nur noch fehlt, ist der große Wurf für eine Limousine der oberen Mittelklasse. Helmut Weinand/mid hw/mid
Bildquelle: Weinand
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