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Motorradneuheiten: Motorrad-Messe Highlights in Italien

21 November, 2011

Einen weiteren Teil von Motorrad-Neuheiten gibt es aus Mailand zu vermelden. Vor allem das große Reiseenduro-Segment bekommt Zuwachs. Ernsthafte Konkurrenten für den Platzhirsch BMW R 1200 kommen noch von Kawasaki und Triumph.

Die Briten stellen mit der Tiger Explorer ein neues Flaggschiff ihrer abenteuerlustigen Tiger-Familie vor, das sich optisch an der GS orientiert. Der neue 1 215-ccm-Dreizylindermotor leistet mit 137 PS deutlich mehr als der BMW-Boxer, das maximale Drehmoment von 121 Newtonmetern liegt auf Klassenniveau. Als elektronische Fahrhilfen sind eine Traktionskontrolle, Geschwindigkeitsregelung und ABS serienmäßig an Bord. Mit Kardanantrieb, Einarmschwinge, verstellbarem Windschild sowie optionalem Gepäcksystem erfüllt die Triumph die Anforderungen der Komfortenduristen.
Ein weiterer Mitstreiter ist die große Versys 1000 von Kawasaki. Die den kleineren Schwestern wie aus dem Gesicht geschnittene 1000er Versys bereichert mit einem Reihenvierzylinder die Motorenpalette, der aus 1 043 ccm Hub gute 118 PS und 102 Newtonmeter Drehmoment entwickelt. Mit 239 Kilo darf sie in diesem Reigen als Leichtgewicht gelten, hinzu kommen eine Traktionskontrolle, ABS und zwei Betriebsmodi.
Ganz anders sind die Österreicher von KTM positioniert, die mit der Neuauflage des straßensportlichen Einzylinder-Fegers Duke 690 die Optik der großen Zweizylinder-Duke kopieren. Gleichzeitig geriet sie gemäßigter, was einen günstigeren Einstandspreis als bei der rassigen Duke R ermöglicht ? trotz der ABS-Implantierung. Die Enduroschmiede hat aber auch etwas für gemäßigte Stollenritter anzubieten: Die Freeride 350 ist eine Mischung aus Enduro und Trialmaschine mit 23-PS-Viertakt-Einzylinder, ihre leichtgewichtigen 99,5 kg Trockengewicht erlauben eine komplikationslose Verwendung in jedem Gelände. Parallel gibt es eine Freeride E mit dem gleichen Chassis und Aufbau, deren Elektromotor bis zu 30 PS leistet und eine Leistungsdauer von rund 19 Minuten generiert.
Um das eigene Produktangebot in lukrative Marktsegmente auszuweiten, hat BMW das neue Geschäftsfeld urbane Mobilität aus der Taufe gehoben. Erste Produkte sind gleich zwei hubraum- und leistungsstarke Motorroller, die den Großrollermarkt von zwei Seiten erobern wollen. Basis beider Modelle ist ein Zweizylinder-Reihenmotor mit 647 ccm, von BMW entwickelt, aber bei Kymco in Taiwan gebaut. Mit 60 PS bei 7 500 Touren ist das Bayern-Doppel kräftig motorisiert, die stufenlose Kraftübertragung erfolgt über ein integriertes CVT-Getriebe. Die 249 kg schwere BMW C 600 Sport zielt auf sportliche Naturen ab, dagegen soll der C 650 GT die komfortorientierte Klientel umwerben. Beigaben aus dem Motorrad-Entwicklungsbereich sind die Upside-down-Telegabel und eine Einarmschwinge. Die großen Staufächer und das luxuriöse Ambiente sind dem Einsatzzweck als Roller geschuldet. Markteinführung wird Ende März 2012 sein.
Aprilia tummelt sich ebenfalls neu bei den Großrollern, allerdings ist der SRV 850 nichts anderes als ein aufgepeppter Gilera GP 800. Thilo Kozik/mid rkm/mid Bildquelle: RKM

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