Motorradhersteller Husqvarna mit weltweit erstem Offroad-ABS
06 November, 2011
Husqvarna Motorcycles bietet jetzt für das Enduro-Flaggschiff TE 449 als weltweit erster Motorradhersteller ein ABS für den sportlichen Offroad-Einsatz an. Bei dem System handelt es sich um ein sogenanntes 2-Kanal-ABS.
Der Aufbau besteht aus zwei Radsensoren und zugehörigen Impulsrädern zur Erfassung der Drehzahlen an Vorder- und Hinterrad, einem ABS-Druckmodulator sowie Hydraulik und elektronischer Regeleinheit. Aufgrund der besonderen fahrdynamischen Anforderungen im sportlichen Geländeeinsatz erfolgt die ABS-Regelung ausschließlich am Vorderrad. Die Hinterradbremse wird nicht geregelt, und das Hinterrad kann damit vom Fahrer bewusst blockiert werden: eine elementare fahrdynamische Funktion, wie sie ein Offroad-taugliches ABS für sportliche Einsatzzwecke aufweisen muss. Beim Bremsvorgang im Regelbereich spürt der Fahrer ein Pulsieren im Handbremshebel und erhält somit eine klare, transparente Rückmeldung über den Bremsvorgang.
In der Praxis profitieren insbesondere sportlich ambitionierte Hobby-Enduristen von den Vorteilen, die das weniger als 1,5 Kilogramm schwere Husqvarna Offroad ABS bietet. Neben einer spürbaren Steigerung der Brems-Performance gegenüber existierenden ABS in Serie soll es auch für eine erhöhte Bremssicherheit sowie mehr Spurtreue und Fahrstabilität sorgen.
Für die Zukunft bietet das derzeitige 2-Kanal-System des Husqvarna Offroad ABS zudem beträchtliches Entwicklungspotenzial. Beispielsweise sind zwei separat vom Fahrer zu aktivierende ABS-Modi für Gelände- und Straßenbetrieb ebenso denkbar, wie eine ABS-Regelung der Hinterradbremse für den Straßenbetrieb.
Aktuell sind die bei Motorrädern in Serie befindlichen ABS nur bedingt für den Offroad-Einsatz geeignet und bieten aufgrund ihrer Regelungs-Definition auf Untergründen wie etwa Schotter nicht die maximal mögliche Brems-Leistung. ld/mid Bildquelle: Husqvarna
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Für die Zukunft bietet das derzeitige 2-Kanal-System des Husqvarna Offroad ABS zudem beträchtliches Entwicklungspotenzial. Beispielsweise sind zwei separat vom Fahrer zu aktivierende ABS-Modi für Gelände- und Straßenbetrieb ebenso denkbar, wie eine ABS-Regelung der Hinterradbremse für den Straßenbetrieb.
Aktuell sind die bei Motorrädern in Serie befindlichen ABS nur bedingt für den Offroad-Einsatz geeignet und bieten aufgrund ihrer Regelungs-Definition auf Untergründen wie etwa Schotter nicht die maximal mögliche Brems-Leistung. ld/mid Bildquelle: Husqvarna
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