Gerücht um E10 Stopp dementiert
03 März, 2011
Verwirrung um E10: Meldungen, dass die Einführung des Bio-Sprits mit zehn Prozent Ethanol in Deutschland gestoppt würde, sollen nicht stimmen. Laut des Mineralölwirtschaftsverbandes wird es E10 weiterhin geben.
Den Bio-Sprit E10 wird es weiterhin geben. Entgegen anders lautender Meldungen erklärte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) jetzt, dass es keinen Rückzug von der E10-Einführung gäbe. Aber die Raffinerieproduktion müsse an die bislang noch geringe Nachfrage angepasst werden, heißt es in einer Mitteilung.
Der neue Sprit ist bislang noch nicht bundesweit erhältlich. Bevor das Angebot weiter ausgebaut wird, soll wohl nun erst einmal das Verhalten der Autofahrer weiter beobachtet werden. Aral hat laut "derwesten.de" bereits bekannt gegeben, dass die E10-Einführung in Nordrhein-Westfalen an den eigenen Zapfsäulen vorerst verschoben wurde. Einen genauen Zeitpunkt soll das Unternehmen nicht genannt haben.
Derzeit scheuen noch viele Autofahrer den Griff zur E10-Zapfpistole. Gut 70 Prozent aller Tankstellen-Kunden lehnen den Kraftstoff mit dem zehnprozentigen Bioethanol-Anteil ab, obwohl nur zehn Prozent aller Benzin-Pkw technisch nicht für E10 geeignet sind. Dadurch gibt es anscheinend mittlerweile massive Versorgungsprobleme bei anderen Spritsorten wie Super Plus.
Dafür wirkt sich der Bio-Sprit jedoch schon auf den Gebrauchtwagenmarkt aus. Nach einer Umfrage von "mobile.de" registrierten die Händler bereits, dass die Nachfrage nach Modellen, die kein E10 vertragen, sinkt. Mit einem entsprechenden Wertverlust dieser Fahrzeuge wird gerechnet. mid/kosi Bild:ARAL
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Der neue Sprit ist bislang noch nicht bundesweit erhältlich. Bevor das Angebot weiter ausgebaut wird, soll wohl nun erst einmal das Verhalten der Autofahrer weiter beobachtet werden. Aral hat laut "derwesten.de" bereits bekannt gegeben, dass die E10-Einführung in Nordrhein-Westfalen an den eigenen Zapfsäulen vorerst verschoben wurde. Einen genauen Zeitpunkt soll das Unternehmen nicht genannt haben.
Derzeit scheuen noch viele Autofahrer den Griff zur E10-Zapfpistole. Gut 70 Prozent aller Tankstellen-Kunden lehnen den Kraftstoff mit dem zehnprozentigen Bioethanol-Anteil ab, obwohl nur zehn Prozent aller Benzin-Pkw technisch nicht für E10 geeignet sind. Dadurch gibt es anscheinend mittlerweile massive Versorgungsprobleme bei anderen Spritsorten wie Super Plus.
Dafür wirkt sich der Bio-Sprit jedoch schon auf den Gebrauchtwagenmarkt aus. Nach einer Umfrage von "mobile.de" registrierten die Händler bereits, dass die Nachfrage nach Modellen, die kein E10 vertragen, sinkt. Mit einem entsprechenden Wertverlust dieser Fahrzeuge wird gerechnet. mid/kosi Bild:ARAL
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