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Euro NCAP: Von allem etwas

24 Februar, 2011

Ein zweigeteiltes Bild zeigt sich bei den aktuellen Crashtests von Euro NCAP: Einmal mehr haben viele Fahrzeuge mit guten Ergebnissen überzeugen können, doch mit dem

Dacia Duster ist ein Modell negativ aufgefallen. Das kompakte SUV aus Rumänien erhielt nur drei von fünf möglichen Sternen. Verantwortlich dafür sind deutliche Schwächen beim Fußgängerschutz und die fehlende Auswahl an Fahrerassistenzsystemen.

Vorbildlich sind dagegen der Mitsubishi ASX und der Nissan Juke, die beide fünf von fünf Sternen im Sicherheitstest bekommen haben. Das Crossover-Modell von Nissan konnte mit einem guten Insassenschutz punkten, bei der Kindersicherheit hat es gar die Maximalpunktzahl gegeben. Auch der Mini-Van Hyundai ix20 hat fünf Sternentaler erreicht, wie bei seinem Schwestermodell Kia Venga hatten die Tester beim Koreaner wenig zu beanstanden.

Mit dem Mitsubishi i-MiEV ist erstmals auch ein Elektroauto untersucht worden. An den kleinen Stromer haben die Tester vier von fünf Sterne vergeben. Bei einem Unfall wird die Stromzufuhr zur Batterie effizient gekappt, so dass weder für die Insassen noch für die Rettungskräfte die Gefahr eines Stromschlages besteht. Das gleiche Ergebnis trifft auf die baugleichen Schwestermodelle Citroen C-Zero und Peugeot iOn zu.

Doch nicht nur der Test der E-Mobile deutet eine neue Zeitrechnung an.
Für Fahrerassistenzsysteme, die besonders der Sicherheit zuträglich sind, wird fortan der "Euro NCAP Advanced Award" vergeben. Der erste Träger dieses Titels ist der Spurhalteassistent von der japanischen Edelmarke Infiniti.
Das kamerabasierte System warnt den Fahrer vor einem unbeabsichtigten Spurwechsel und greift gar aktiv ein, wenn der Fahrzeuglenker nicht reagiert. mid/bp

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