Vorsicht beim Online Autokauf: Kriminelle Tricks
10 Februar, 2011
Vorsicht beim Autokauf im Internet. Käufer und Verkäufer von Autos werden immer häufiger Opfer von Online Betrügern. Hier finden Sie die bekanntesten Betrugsmethoden:
ADAC gibt Tipps zum Schutz vor Betrügern.
Da 90 Prozent aller Gebrauchtwagen online angeboten werden, tummeln sich auf dem virtuellen Marktplatz zahlreiche Gauner. Sechs Millionen deutsche Internet-Nutzer wurden laut BKA bei Online-Einkäufen bereits betrogen. Um gefeit zu sein, hat der ADAC mit den Portalen AutoScout24 und mobile.de sowie der Polizei die Initiative "Sicherer Autokauf im Internet" gegründet. Hier die bekanntesten Betrugsmethoden und wie man sich vor ihnen schützt:
- Vorsicht bei Vorkasse! Die Anzeigenmärkte im Internet prüfen
weder die Identität des Käufers, dessen Zahlungsfähigkeit, noch
das Vorhandensein des Fahrzeugs. Der ADAC rät den Kaufpreis erst
dann zu zahlen, wenn die Papiere und der Schlüssel ausgehändigt
sind.
- Misstrauen ist immer angesagt, wenn ein Verkäufer nur per E-Mail
erreichbar ist und er keine Telefonnummer angegeben hat.
- Unzuverlässig sind Zulassungsbescheinigungen oder amtliche
Dokumente per Mail. Sie können leicht digital gefälscht werden.
- Keinesfalls sollten Informationen zum Versicherungsverhältnis
herausgegeben werden. Auf Fotos, die ins Internet gestellt
werden, sollte das Kfz-Kennzeichen unkenntlich gemacht werden.
- Vorsicht beim Versand einer Kaufvertragsbestätigung per E-Mail.
Diese hat im Zweifelsfall Bestand vor Gericht. Daher sollte mit
Antworten auf unaufgeforderte E-Mails potenzieller Interessenten
sehr achtsam umgegangen werden. Es wird empfohlen, in den
E-Mails den vollständigen Sachverhalt und den Grund für die
E-Mail zu schildern und den gesamten E-Mail-Verkehr zwischen
Verkäufer und dem Interessenten aufzubewahren.
- Mit so genannten "Phishing-Mails" versuchen Betrüger an
vertrauliche Daten des Verkäufers zu kommen. Sie fälschen die
Mails, indem sie sich als vertrauenswürdige Person ausgeben. Um
sich zu schützen, ist die Weitergabe von Daten und Passwörtern
folglich tabu. www.adac.de
Unser Ratgeber zum Online Autokauf:
Unser Autokauf und Autoimport Ratgeber
Da 90 Prozent aller Gebrauchtwagen online angeboten werden, tummeln sich auf dem virtuellen Marktplatz zahlreiche Gauner. Sechs Millionen deutsche Internet-Nutzer wurden laut BKA bei Online-Einkäufen bereits betrogen. Um gefeit zu sein, hat der ADAC mit den Portalen AutoScout24 und mobile.de sowie der Polizei die Initiative "Sicherer Autokauf im Internet" gegründet. Hier die bekanntesten Betrugsmethoden und wie man sich vor ihnen schützt:
- Vorsicht bei Vorkasse! Die Anzeigenmärkte im Internet prüfen
weder die Identität des Käufers, dessen Zahlungsfähigkeit, noch
das Vorhandensein des Fahrzeugs. Der ADAC rät den Kaufpreis erst
dann zu zahlen, wenn die Papiere und der Schlüssel ausgehändigt
sind.
- Misstrauen ist immer angesagt, wenn ein Verkäufer nur per E-Mail
erreichbar ist und er keine Telefonnummer angegeben hat.
- Unzuverlässig sind Zulassungsbescheinigungen oder amtliche
Dokumente per Mail. Sie können leicht digital gefälscht werden.
- Keinesfalls sollten Informationen zum Versicherungsverhältnis
herausgegeben werden. Auf Fotos, die ins Internet gestellt
werden, sollte das Kfz-Kennzeichen unkenntlich gemacht werden.
- Vorsicht beim Versand einer Kaufvertragsbestätigung per E-Mail.
Diese hat im Zweifelsfall Bestand vor Gericht. Daher sollte mit
Antworten auf unaufgeforderte E-Mails potenzieller Interessenten
sehr achtsam umgegangen werden. Es wird empfohlen, in den
E-Mails den vollständigen Sachverhalt und den Grund für die
E-Mail zu schildern und den gesamten E-Mail-Verkehr zwischen
Verkäufer und dem Interessenten aufzubewahren.
- Mit so genannten "Phishing-Mails" versuchen Betrüger an
vertrauliche Daten des Verkäufers zu kommen. Sie fälschen die
Mails, indem sie sich als vertrauenswürdige Person ausgeben. Um
sich zu schützen, ist die Weitergabe von Daten und Passwörtern
folglich tabu. www.adac.de
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