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BMW Auto Neuheit 2014 - Hybrid-Sportwagen Efficient Dynamics

05 Februar, 2011

Mitfahrt im BMW Vision Efficient Dynamics: Elektro-M3. Den baut BMW. Im Frühjahr 2014 wird der Star der letztjährigen IAA Realität.Mit Hochdruck setzt BMW auf das Projekt Zukunft: Erst die Entscheidung zugunsten des neuen BMW-Einstiegsmodells MCV (Megacity-Vehicle) und dann die Präsentation des ersten Vorserienmodells des BMW Efficient Dynamics. Der hybride 2+2-Sitzer sorgte für viel Aufsehen und bei der jetzigen Mitfahrmöglichkeit meinte Entwicklungsvorstand Dr. Klaus Dräger zu Recht:

"Dieser BMW ist ein echter Sportwagen, der Leidenschaft und Emotionen ausstrahlt", und "seine Fahrleistungen halten, was die Optik verspricht". Und den technologischen Vorsprung vieler Serienmotoren will man in naher Zukunft weiter ausbauen. "Es gibt durchaus einige, die diese beeindruckenden Fahrleistungen ebenfalls bieten", verweist Dr. Klaus Dräger mit einem Blick zur Konkurrenz, "aber die kommen nicht mit nur 3,76 Liter Diesel auf 100 Kilometer aus wie unser Fahrzeug." 250 km/h Spitze und von null auf 100 km/h in 4,8 Sekunden bei einem in Aussicht gestellten Normverbrauch von unter vier Litern sind beeindruckend. Bei aufgeladenem Akku wohlgemerkt.

Antriebsentwickler Björn Lellmann pilotiert den sportlichen 2+2-Sitzer derweil gekonnt wieder zurück in die düstere Messehalle. Der noch laute Dreizylinder-Diesel mit 120 kW/163 PS verstummt und die beiden Elektromotoren, die zusammen ebenfalls 120 kW/163 PS leisten, übernehmen wieder nahezu geräuschlos das Ruder. Beim Serienmodell soll das Akku-Paket eine rein elektrische Reichweite von 40 bis 50 Kilometern garantieren. Der 25-Liter-Tank sorgt für eine theoretische Gesamtreichweite von 700 Kilometern. Über das Sounddesign ist man sich bei BMW derzeit ebenso wenig einig wie über einen offiziellen Namen. "Ich habe in den letzten Monaten mit diesem Fahrzeug rund 3 000 Kilometer gefahren", erzählt Lellmann, "zumeist auf unseren Teststrecken in Aschheim und Miramas. Es ging dabei in erster Linie um die Grundabstimmung der Systeme." Der Wagen an sich ist mit seinen futuristischen Designelementen ein Hingucker - und was für einer. Unter dem mit psychodelischer Folie beklebten Leichtbau-Kleid des Prototypen arbeitet die Kraft der drei Herzen. An der Vorderachse sitzt ebenso ein Elektromotor wie hinten.

Zudem gibt es im Heck des 1,5 Tonnen schweren Hybriden noch ein 163 PS starkes Dieseltriebwerk. Was die insgesamt 241 kW/328 PS des Prototypen auf der Straße zu leisten im Stande sind, zeigt sich eindrucksvoll, als Entwickler Björn Lellmann außerhalb der Messehalle Nummer 1 nach der Hallenschleichfahrt den Dieselmotor zuschaltet und dann Vollgas gibt. "Da geht schon einiges", lächelt er, als die beiden Elektromotoren zusammen mit dem aufgeladenen Dreizylinder-Diesel in die Bresche springen und der Zukunfts-BMW wie von der Tarantel gestochen nach vorn spurtet.
Der BMW Vision Efficient Dynamics ist für weltweite Märkte gedacht.
Daher ist es kein Geheimnis, dass für wenig dieselaffine Länder wie die USA oder Japan statt eines Dreizylinder-Diesels ein aufgeladener Dreizylinder-Benziner unter der schneidigen Karosserie arbeiten wird. Für die Stromversorgung sorgt ein Lithium-Polymer-Akku. "Das Design wird weitgehend so aussehen, wie es jetzt ist", erklärt BMW-Designchef Adrian van Hooydonk. Der Preis für das neue Zukunftsmobil dürfte im Frühjahr 2014 kaum unter 140 000 Euro liegen. Patrick Solberg/mid mid/ps Bild:BMW

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