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Autolacke - Hartwachs Test

13 September, 2010

Hartwachse im GTÜ Test: Glanzsteigerung und Langzeitschutz für neuwertige Autolacke. Hier die Top 5:

Was geht wirklich? Wenn der Autolack matt und stumpf ist, empfehlen sich Polituren zur Auffrischung. Was aber, wenn die Oberfläche eigentlich noch makellos ist? Kann man mit speziellem Autowachs diesen Zustand konservieren oder den Glanz gar erhöhen? Flüssige Hartwachse zur Pflege neuwertiger Autolacke versprechen mühelose Anwendung mit brillantem Erfolg und Lackkonservierung über Wochen.

Hier finden Sie die Testsieger 2015:
Autopolituren im Test 2015
Hier finden Sie die Testsieger 2013:
Autolacke im Test 2013
Hier finden Sie die Testsieger 2011:
Autolacke Vergleich 2011
Autopolituren Test 2010
Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat gemeinsam mit dem ACE Auto Club Europa sechs handelsübliche Hartwachse getestet und sie dabei einem Dauerversuch unterzogen. Geprüft wurden die Wachse hinsichtlich Anwendung, Wirkung und Materialverträglichkeit. Auch der Preis spielte bei der Bewertung eine wichtige Rolle, denn das teuerste Produkt kostet fünfmal mehr als das preisgünstigste Hartwachs.
Testsieger nach Punkten wurden folgende Produkte:
A1 Speed Wax Plus 3 von Dr. Wack, gefolgt vom
RS 1000 Glanz-Wachs, das als zugleich günstigstes Angebot das GTÜ-Siegel „Preis-Leistungssieger“ erhielt.
Auf den weiteren Plätzen landeten
Sonax Xtreme Brillant Wax 1 Nano Pro,
Meguiar’s NXT Generation Tech Wax 2.0,
Nigrin Hochglanz Lackschutz Nano Tec und
Aral Premium HartWachs Nano Shine.
Als Qualitätsurteil vergaben die Tester nur die Prädikate empfehlenswert sowie bedingt empfehlenswert.
Einer der Gründe:
Bereits am Ende der sechswöchigen Versuchsphase mit jeweils zweiwöchentlichem Waschen in der Waschanlage ließ sich auf den Testfahrzeugen kaum noch Wachs mehr nachweisen. Und das, obwohl die Hersteller gemäß der Bedienungsanleitung ihren Produkten teilweise extrem langfristige Wirkung attestieren.
Nur bedingt feststellbar war auch der kurzfristige Erfolg der Wachs-Prozedur. Erst der Einsatz teurer Messtechnik erlaubte es den Prüfern, die physikalischen Effekte nachzuweisen, die sich durch die Hartwachsbehandlung einstellen. Mit Hilfe eines optischen Messgerätes, das Glanzgrad und Glanzschleier auf Lacken bestimmen kann, ließ sich die Wirkung der Wachse eindeutig bewerten. Dabei geht es um die Frage, in welchem Maße ein einfallender Lichtstrahl reflektiert wird (Glanzgrad) und wie hoch das Streulicht ist, das in geringer Intensität nahe der Hauptreflexion des Lichtstrahls diffus gestreut wird (Glanzschleier). Erzeugt wird dieser Glanzschleier durch Mikrostrukturen selbst in neuwertigen Lackierungen. Die Hartwachse glätten die Lackoberfläche und sollen so die Erhöhung von Glanzgrad und die Verringerung des Glanzschleiers bewirken. Ein physikalisch klar definierter Effekt, der sich freilich mit bloßem Auge nur schwer bewerten lässt.
Der Käufer von Hartwachsen muss somit auch ein Stück weit an die Qualität des Produktes glauben, das er zur Pflege seines Autos einsetzt. Immerhin ist die Arbeit vergleichsweise mühelos. Am angenehmsten waren Meguiar’s Tech Wax und das A1 Speed Wax von Dr. Wack auszupolieren. Und zumindest darf man sich bei den von der GTÜ und dem ACE getesteten Produkten sicher sein, dass sie keine Schäden an Gummi, Kunststoff, Scheinwerferglas und natürlich am Lack selbst anrichten, wenn die Substanzen mal daneben kleckern und unbeabsichtigt lange auf das Material einwirken sollten.
www.gtue.de

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