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Rückruf bei Fahrradhelmen

31 März, 2014

Fahrradhelme sind für Radfahrer eine Lebensversicherung. Deshalb herrscht höchste Alarmstufe, wenn nur schon der Verdacht auf einen Fehler besteht. Kein Wunder, dass jetzt das Testergebnis des ZDF-Verbrauchermagazins "WISO" für Aufregung sorgt.

"WISO" berichtet, dass Fahrradhelme der Hersteller Limar und Uvex Sicherheitsmängel aufweisen. Der Test war zusammen mit dem TÜV Süd durchgeführt worden.
Bei der Untersuchung der Stabilität des Gurtsystems riss bei dem Modell Limar 685 der Gurtanker aus dem Helm heraus. Bei dem Modell City 9 des Herstellers Uvex brach der Gurtanker durch. Dadurch rutschen die Helme vom Kopf. "WISO" hat eine Auswahl von 14 Fahrradhelmen auf sicherheitsrelevante Aspekte untersuchen lassen. Überprüft wurden die Dämpfungseigenschaften bei einem Aufprall, die Stabilität der Riemen und des Helmschlosses sowie die Stabilität des Gurtsystems.
Limar kündigte an, über das Modell 685 einen Verkaufsstopp zu verhängen und einen sofortigen Rückruf einzuleiten. Uvex teilte schriftlich mit, "dass der Helm bei unseren hausinternen Untersuchungen den Test bestanden hat, wir aber dennoch weitere umfassende Untersuchungen durchführen werden, um dem Vertrauen unserer Kunden gerecht zu werden".
Ein Rückschluss vom Preis auf die Sicherheit ist nicht möglich. Das Testfeld reichte preislich von einem Helm vom Discounter für 9,90 Euro bis hin zu Modellen für 90 Euro. Die im Test durchgefallenen Helme liegen bei 59,95 Euro (Limar 685) und 89,95 Euro (Uvex City 9). mid/rlo

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