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Kfz Steuer - CO2 Strafsteuer

30 März, 2008

Wann kommt die neue Kfz Steuer - Das Europäische Parlament will den Beginn der Kfz Steuer - CO2 Strafsteuer auf das Jahr 2015 verschieben und forderte am 16. Januar 2008, dass Flotten dann den Grenzwert von 125 Gramm pro Kilometer CO2 nicht überschreiten dürften. Gegenwärtig erfüllt weltweit kein einziger Hersteller diesen Grenzwert.

Hier muss wieder einmal vorausgeschickt werden, dass Kohlendioxid – CO2 – nichts, absolut nichts mit der Erdtemperatur oder dem Wetter oder der langzeitigen Mitteltemperatur, dem Klima, zu tun hat. Die Bedrohung der Erde durch CO2 taugt bestenfalls als Instrument der Angst und damit zur Verunsicherung und Steuerung der Menschen. Beeindruckender Beleg dafür sind Anfeindungen, mit denen sich die Automobilindustrie konfrontiert sieht.

Die Brüsseler Bürokratur will eine CO2 Strafsteuer einführen, die umso höher ausfällt, je mehr Kraftstoff ein Auto verbraucht. Es ist an Deutschlands Regierung, das Verhängnis von unserer Automobilindustrie abzuwenden, zumal es sehr wahrscheinlich ist, dass weitere Vorgaben aus Brüssel folgen, die den gesamten Industriestaat Deutschland allmählich in ein Armenhaus verwandeln könnten.

Porsche, ein deutsches, ja europäisches Vorzeigeunternehmen, ist von der Kfz Steuer - CO2 Strafsteuer besonders betroffen, denn die Zuffenhausener stellen ausschließlich Sport- und Geländewagen mit großen, potenten Motoren her, die in aller Welt begehrt sind. Mit einem Marktanteil von nur 0,28 Prozent in Europa ist Porsche jedoch ein kleines Unternehmen, das sich unter Wendelin Wiedeking zu einem gesunden, hochprofitablen Hersteller entwickelte.

Doch nun gerät Porsche in Not, denn ob das Unternehmen die Strafsteuern aus Brüssel übersteht, weiß niemand. Ursprünglich sollten Autos in Europa ab 2012 einen Grenzwert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer nicht straflos überschreiten dürfen. Eine Strafsteuer von 20 Euro pro Gramm und Kilometer sollte ab 2012 fällig und in den Folgejahren auf 35, 60 und schließlich 95 Euro im Jahr 2015 gesteigert werden.

Nach diesem Rechenschema hätte Porsche in jenem Jahr pro Auto 9702 Euro an Brüssel zu zahlen. Das entspricht einem Preis von etwa 500 Euro pro Tonne CO2. Dagegen nehmen sich die Ziele im Emissionshandel der Energieproduktion für die zweite Handelsperiode von etwa 30 Euro pro Tonnen CO2 nahezu harmlos aus. Einen merklichen Einfluss auf die CO2-Emissionen hat keine dieser Maßnahmen. Und wenn, ist sie absolut sinnlos, weil das Wetter keine Notiz davon nimmt.

Das Europäische Parlament will den Beginn der Kfz Steuer - CO2 Strafsteuer auf das Jahr 2015 verschieben und forderte am 16. Januar 2008, dass Flotten dann den Grenzwert von 125 Gramm pro Kilometer CO2 nicht überschreiten dürften. Gegenwärtig erfüllt weltweit kein einziger Hersteller diesen Grenzwert. Ab 2020 soll diese magische Grenze auf 95 und 2025 auf 75 Gramm pro Kilometer sinken.

Die „ambitionierten“ CO2-Ziele sowie der neuen Kfz Steuer der EU werden Deutschland mit seiner Katastrophengläubigkeit nicht nur von seiner Automobilindustrie befreien, sondern auch von jeder anderen industriellen Fertigung. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, wann der erste Automobilhersteller seinen Firmensitz ins Ausland verlegt, um der zunehmenden, unerbittlichen Drangsalierung zu entfliehen. Nirgendwo ist vonseiten der Politiker Protest gegen diese unglaubliche Entwicklung zu erkennen. Vielmehr gleicht die Situation an der Regierungsfront einer im selbsterrichteten Gatter umherrennenden Hühnerschar, in der jeder jedem Federn auszureißen bestrebt ist. Die gierigen Füchse außerhalb des Gatters sehen sie nicht. Auto-reporter.net ar/PS/CB PS-Automobilreport

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