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Generalschlüssel zu Ladesäulen

25 Juni, 2020

Fahrer von Elektroautos sind oft genervt. Denn noch immer ist das Laden des Stromers mit Hürden verbunden.

Hauptgrund für das Chaos ist das Dickicht verschiedener Angebote mit bis zu sechs Lade-Apps auf den Smartphones, und mancher E-Autofahrer hantiert mit bis zu fünf Ladekarten. Autozulieferer Bosch will das Wirrwarr rund ums Stromtanken nun ordnen.

Das Technologieunternehmen entwickelt Ladedienste, die Autofahrern jetzt Zugang zu einem der europaweit größten Ladenetzwerke gewähren.

Per Smartphone finden sie mehr als 150.000 Ladepunkte in aktuell 16 europäischen Ländern. Anmelden, Laden und Bezahlen an den Stromtankstellen funktioniert mit nur wenigen Klicks - Kostentransparenz inklusive, teilt Bosch mit.
"Mit unseren Ladediensten entwickeln wir die universelle Eintrittskarte zu einem der europaweit größten Netzwerke von Ladestationen", sagt Elmar Pritsch, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Connected Mobility Solutions beim Unternehmen Bosch. Damit mache man die Elektromobilität alltagstauglicher. Lösungen fürs Laden bietet Bosch sowohl Endkunden als auch Unternehmen an.

"Laden wird künftig mehr sein, als nur Strom zu tanken. Unser Schlüssel dazu ist eine neue Art der Personalisierung des gesamten Ladeprozesses", sagt Pritsch. Das Unternehmen entwickelt mit "Convenience Charging" eine vernetzte Navigations- und Ladelösung, bei der Infotainment und Elektroantrieb eng zusammenarbeiten. Damit gelingt es Automobilherstellern und Anbietern von Elektroflotten, sich mit dem notwendigen Übel des Ladens durch ein neues Nutzererlebnis vom Wettbewerb abzuheben.

Mit "Convenience Charging" sollen die Fahrer von Elektrofahrzeugen jederzeit wissen, wie weit sie mit ihrer aktuellen Batterieladung noch fahren und wo sie ihr Fahrzeug laden können.
Ist eine auf der geplanten Route anvisierte Ladestation belegt, werde der Ladestopp automatisch neu geplant und die Navigation entsprechend angepasst. mid/wal

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