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Importmarke Renault: Ziemlich starke Neuheiten

14 Juni, 2018

Die Importmarke Renault hat aktuell in Deutschland einen guten Lauf, die Zahlen sprechen eine deutlich Sprache. Das liegt natürlich zu einem guten Teil daran, dass eine Reihe wichtiger Modelle

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in den vergangenen Monaten erneuert wurden oder neu zum Sortiment dazukamen. So wie der Mégane R.S., der elektrische Zoe und der Preisbrecher Dacia Duster.
In den ersten fünf Monaten 2018 konnten sich die Franzosen mit einem Zulassungs-Zuwachs um 8,1 Prozent jedenfalls wieder als eine der stärkste Importmarken platzieren. Dabei wurden auch schon 2017 gute Zahlen geschrieben: 65.100 Renault- und 32.300 Dacia-Modelle konnten an die Frau und den Mann gebracht werden.
Auch bei den elektrisch angetriebenen Modellen ging es deutlich aufwärts, 2017 wurden 5.100 Twizy, Zoe und Kangoo Z.E. neu zugelassen. Bis April 2018 lag der Renault-Marktanteil bei den Stromern bei 16,3 Prozent, bis Ende Mai wurden allen 2.200 Zoe verkauft. Und weitere Zuwächse beim Elektro-Bestseller in Europa sind realistisch, denn das Antriebs-Angebot wurde ausgeweitet. Der Zoe ist jetzt auch mit einem stärkeren Motor und mit einem größeren Akku zu haben.
Der sogenannte "R110-Motor" im stärkeren Zoe bringt es auf 80 kW/108 PS und ein maximales Drehmoment von 225 Newtonmeter. Er ist grundsätzlich mit der neuen Batterie mit einer Kapazität von 41 kW/h ausgestattet, die 305 Kilo auf die Waage bringt und wie ihr kleineres Pendant mit bis zu 22 kW geladen werden kann. Der R110 beschleunigt in 11,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, er wird wie die schwächere Version bei 135 km/h eingebremst. 1.575 Kilo beträgt das Leergewicht des 4,08 Meter langen Zoe, die Zuladung liegt bei praxistauglichen 379 Kilo.
Das Kofferraumvolumen liegt zwischen 338 und 1.225 Liter - damit lässt sich im Alltagsbetrieb etwas anfangen. Ebenso mit der Reichweite, die die Importmarke Renault bereits nach der strengen WLTP-Norm mit 300 Kilometer ermittelt hat. Bei Fahrten rund um den Nürburgring erwies sich diese Angabe als durchaus realistisch: Wer es schafft, nicht ständig die verführerisch flotten Beschleunigungsmöglichkeiten zu testen, im Eco-Modus dahinzurollen und die Rekuperations-Möglichkeiten zu nutzen, kann diese Strecke tatsächlich auch "in echt" schaffen.
Das Fahrgefühl ist bis auf den Antrieb annähernd gleich wie in einem vergleichbar großen Kleinwagen, die Lenkung wirkt ein bisschen zu weich abgestimmt. Aber der Rest passt: gute Ausstattung etwa mit Touchscreen-Mediasystem R-Link Evolution mit klaren, präzisen Anzeigen, ordentliches Platzangebot, energiesparende Wärmepumpe für die Klimatisierung.
Und auch die Ladezeiten dürften bei vernünftiger Planung kein großes Hindernis mehr sein. Die leere Basisbatterie im Zoe R90 mit 68 kW/92 PS lässt sich etwa mit 32 Ampere Ladestrom und 22 kW Ladeleistung in einer Stunde auf 80 Prozent ihrer Kapazität laden, beim größeren Akku dauert es 1:45 Stunden. Dabei ermöglicht es das patentierte Batterieladesystem namens "Chameleon Charger", die Batterie mit Ladeleistungen von 2,3 bis 22 kW zu versorgen. Und zwar ohne Schnelllader-Aufschlag wie bei anderen Herstellern.
Einen Zoe kann man entweder mit Akkus kaufen oder selbige dazu mieten. Im Komplettpaket kostet jedenfalls der R90 mit 22-kW/h-Batterie ab 29.900 Euro, mit 40-kW/h-Akku ab 34.100 Euro. Die stärkere Version wird ab 35.900 Euro angeboten, wobei jeweils die 5.000 Euro E-Auto-Bonus noch abgezogen werden müssen.
Der Renault-Auftritt am Nürburgring stand unter dem Motto "ziemlich beste Autos" - womit beim neuen, ab 33.690 Euro angebotenen Mégane R.S. mit 205 kW/280 PS starkem 1,8 Liter-Turbobenziner etwa feine Zutaten wie die dynamische Allradlenkung für noch höhere Kurvenstabilität, die Launch Control und der Sport- und Race-Modus für optimale Performance auf dem Track gemeint sind. Renault stellte Freunden der verschärft sportlichen Fortbewegung noch die 220 kW/299 PS starke Trophy-Version in Aussicht - sie ist ab Herbst 2018 zu haben.
Mit ganz anderen Superlativen wartet naturgemäß der dritte Kandidat im "Ziemlich-beste-Auto"-Freundeskreis auf. Der Dacia Duster ist auch in zweiter Generation das mit Abstand preisgünstigste SUV Deutschlands - bei 11.490 Euro geht es los. Erstmals ist er mit Klimaautomatik und Keycard statt Zündschlüssel zu haben, er bietet ein Touchscreen-Multimediasystem mit Navigation, kann mit einer Multiview-Kamera für leichteres Einparken oder als Allradler mit einem 4WD-Monitor mit Offroad-Daten geordert werden. Bis zu 1.501 Liter Kofferraumvolumen sorgen für Alltagstauglichkeit. Und sechs Airbags oder Toter-Winkel-Warner und die Bergabfahrhilfe für Sicherheit. Rudolf Huber / mid mid/rhu
Bildquelle: Renault,Bildunterschrift: mid Nürburg - Der Mégane R.S. mit 280 PS ist die sportliche Speerspitze der Kompakt-Baureihe

Im Überblick zur Importmarke Renault:
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Günstige Renault Jahreswagen
Renault Neuheiten
Kfz-Versicherungen im Vergleich
Autokreditvergleiche - ein günstiger Weg zum Wunsch-Renault

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