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Wasserunfälle: Wasserrettungsdrohnen sollen helfen

13 Mai, 2018

Außergewöhnliche Unterstützung bei Wasserunfällen aus der Luft: Wasserrettungsdrohnen sollen das Leben

der Badegäste sicherer machen.
Mit Beginn der Badesaison steigt auch die Gefahr von Wasserunfällen. Dann sind die Rettungsschwimmer des DRK wieder im Sauereinsatz. Doch diesmal bekommen sie außergewöhnliche Unterstützung aus der Luft: Denn Wasserrettungsdrohnen sollen das Leben der Badegäste sicherer machen.

Die Rettungsdrohne basiert auf einem handelsüblichen Multicopter und hat eine Kamera an Bord, mit der sie gezielt zu in Not geratenen Schwimmern gesteuert werden kann. An der Drohne befindet sich eine Abwurfvorrichtung mit einer Schwimmhilfe, die sich im Wasser selbst aufbläst. Daran kann sich die Person so lange festhalten, bis der Rettungsschwimmer eintrifft.

"Um Menschen in Not noch schneller helfen zu können, unterstützen wir diese wirkungsvolle und innovative Maßnahme zur Verbesserung der Wasserrettung", sagt Dr. Andrea David, Geschäftsführerin der ADAC Stiftung. Die ADAC Stiftung, die sich unter anderem für die Rettung aus Lebensgefahr einsetzt, finanziert die Anschaffung von fünf Wasserrettungsdrohnen, die entsprechende Ausbildung der Drohnenpiloten sowie die wissenschaftliche Begleitung.

Nach der erfolgreichen Erprobung dieser ganz speziellen Flugobjektes im Jahr 2017 hat der DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern für die Badesaison 2018 insgesamt 18 Wasserrettungsdrohnen für den landesweiten Einsatz beschafft und die dafür benötigten Drohnenpiloten ausgebildet.
Die Drohnen werden zum Start der Badesaison am 12. Mai 2018 übergeben und ihr Einsatz bei einer Notfallübung demonstriert. mid/rlo

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