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Fahrbericht Citroen E-Mehari: Spaß-Elektroauto wird erwachsen

24 April, 2018

Fahrbericht des neuen Elektroautos Citroen E-Mehari mit den technischen Daten: Insgesamt wirkt das juvenile Spaß-Mobil erwachsener als seine Vorgänger.

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Der Mehari ist eine kleine Strand-Legende aus Frankreich. Bis in die 1970er Jahre hinein baute Citroen den spartanischen Kleinwagen oben ohne. Vor wenigen Jahren kam die Neuauflage als Elektrofahrzeug unter dem Namen E-Mehari auf den Markt. Jetzt gibt es ein deutliches Facelift. Das quietschfidele Strandmobil soll nicht mehr nur in Kleinserie gebaut werden, sondern in einer Stückzahl jenseits der 1.000er-Marke. Dafür musste das Fahrzeug auch sicherer werden.
Zu den sofort sichtbaren Neuerungen gehört das neue Hardtop. Mit ihm verwandelt sich das Freiluft-Gefährt in eine geschlossene Limousine für den Alltag. Ganz mühelos geht die Verwandlung von Klein-Limousine zu Cabrio allerdings nicht vonstatten. Der Fahrer muss dafür schon ein kleiner Hobby-Schrauber sein. Denn immerhin zwölf Schrauben verbinden das Hartdach mit dem Hauptteil des E-Mehari. Mit dem Schraubenschlüssel dauert die Metamorphose eine Weile. Schneller geht es mit einem Elektro-Schrauber. Für Zwischendurch gibt es auch noch das gute alte Stoffverdeck.
Insgesamt wirkt das juvenile Spaß-Mobil erwachsener als seine Vorgänger. Mit dem modernen Cockpit inklusive Navigationsgerät und Infotainment befindet sich das Fahrzeug auch hinsichtlich Elektronik auf der Höhe der Zeit. Das Armaturenbrett mit Dekor in Wagenfarbe und neue Sitze verleihen dem Gefährt einen frischen Look. Und viele kleine Helfer sind mit von der Partie: So wird der Einstieg in den Fond dank Easy-Entry-System erleichtert. Eine stählerne Dachreling und Zutaten wie vier Airbags sollen die Sicherheit erhöhen.
Der witzige Strand-Citroen verkörpert den Inbegriff von Freizeit: Das in den Farben Orange, Blau und Weiß erhältliche Fahrzeug hat ein höhergelegtes Fahrwerk für Fahrspaß auf unbefestigten Wegen. Dank seines Flankenschutzes und wintertauglichen Allwetterreifen ist er gut für den Einsatz auf Nebenstraßen geeignet. Und nicht zuletzt soll er dabei die Umwelt schonen.
Auch der Antrieb des E-Mehari wurde verbessert. Er erreicht nun eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h und gewinnt dank seines um fast 20 Prozent auf 166 Newtonmeter erhöhten Drehmoments an Lebendigkeit - und das ganz ohne lokalen Schadstoffausstoß und Lärmbelastung. Rennen fahren kann man mit ihm freilich nicht, doch für ausgiebige Fahrten am Urlaubsziel scheint er bestens gerüstet - auch dank seiner Reichweite von knapp 200 Kilometern. Weite Strecken auf der Autobahn sollte man der elektrischen Knutschkugel vielleicht lieber nicht zumuten, doch ganztägige Exkursionen meistert der Franzose souverän. Lars Wallerang / mid

Technische Daten Citroen E-Mehari Facelift
Dreitüriges Cabriolet mit Hardtop und vier Sitzen, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Metern: 3,81/1,73/1,65/2,43, Wendekreis: 10 m, Kofferraum: 200 - 800 l, Leergewicht: 1.573 kg, zul. Gesamtgewicht: 1.838 kg.
Antrieb: Permanentmagnet-Motor, Vorderradantrieb, Leistung: 50 kW/68 PS, max. Drehmoment: 166 Nm. Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h, Beschleunigung 0 - 60: 7,3 s. Batterien: Lithium-Metall-Polymer-Batterie , Reichweite: 195 km, Preis: ab 26.470 Euro. mid/wal
Bildquelle: Citroen, Bildunterschrift: mid Bordeaux - Kurz und knackig: Der E-Mehari ist gerade mal 3,81 Meter lang.

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