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Neuwagenkauf - Neu, aber günstig: Autos unter 10.000 Euro

08 Februar, 2017

10.000 Euro - das ist eine psychologisch wichtige Schallmauer beim Neuwagenkauf. Wer für sein Auto nicht

nicht mehr ausgeben kann und partout einen Neuwagen will, hat auf dem deutschen Markt durchaus Chancen, den richtigen Untersatz zu finden. Das Angebot an Kleinstwagen ist groß, und für zehn Riesen gibt es sogar auch einen ausgewachsen Familien-Kombi oder einen üppig dimensionierten Kastenwagen. Klar ist aber auch:
Wer mit diesem Budget auskommen will, muss häufig auf inzwischen so selbstverständliche Ausstattungsdetails wie eine Klimaanlage verzichten. Hier eine aktuelle Auswahl - ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Er kommt aus Indien, hat fünf Türen und bietet ordentlich Platz für vier Fahrgäste plus Gepäck:
Der neue Ford Ka+ markiert bei den Kölnern den Einstieg in die Modellfamilie. Mit seinem 51 kW/70 PS-Benziner ist der 3,92 Meter lange Fünftürer recht karg ausgestattet ab 9.990 Euro zu haben.
Ein internationales Kleinstwagen-Trio hat der VW-Konzern auf die Räder gestellt. Der VW Up mit 44 kW/60 PS starkem Einliter-Benziner ist als Dreitürer ab 9.975 Euro zu haben, inklusive Zentralverriegelung ohne Safe-Sicherung, aber mit Funkfernbedienung und einem Funk-Klappschlüssel, wie die Niedersachsen stolz anmerken. Den weitgehend baugleichen Seat-Mini Mii gibt es sogar schon ab 8.990 Euro, den Skoda Citigo ab 9.770 Euro.
Auf eine Leistung von 50 kW/68 PS bringt es der Einliter-Dreizylinder des Suzuki Celerio, der als eine Art Raumwunder unter den Kleinsten gilt. Zu Recht, denn der Japaner bietet sowohl im Passagier-, als auch im Gepäckabteil überdurchschnittlich viel Platz. Regulär wird der Fünftürer ab 9.690 Euro angeboten, aktuell und noch bis 31. März gibt es ihn im Rahmen der "Celerio City-Wochen" schon ab 7.890 Euro.
In der gleichen Liga wie der Celerio spielt auch der im vergangenen Jahr aufgefrischte und verschönerte Mitsubishi Space Star, der mindestens 7.990 Euro kostet. Immer noch unter der 10.000-Euro-Grenze bleibt die Diamant Edition ab 9.290 Euro, die etwa Radio und CD-/MP3-Player, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Klimaanlage und eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung umfasst. Motorisiert ist der Einstiegs-Mitsubishi mit einem Dreizylinder-Benziner mit 1,0 Liter Hubraum und 52 kW/71 PS.
Die Korea-Fraktion ist mit zwei Modellen im 10.000-Euro-Ranking vertreten. Der schicke Hyundai i10 startet bei 9.990 Euro, dafür gibt es einen 1.0-Liter-Dreizylinder mit 49 kW/67 PS und ein 5-Gang-Getriebe. Zentralverriegelung oder höhenverstellbares Lenkrad sind schon drin, eine Klimaanlage aber erst ab der nächsthöheren Version, die ab 11.480 Euro kostet. Sein Konzern-Bruder namens Kia Picanto rollt mit der unverkennbaren Tigernase und einem ebenfalls sehr gefälligen Design ab 9.440 Euro zu seinem neuen Besitzer, er wird in der Einstiegsversion von einem 48,5 kW/66 PS starken Dreizylinder in Schwung gebracht.
Ebenfalls ziemlich karg ausgestattet, aber nett anzusehen, grundsolide und geräumig ist der kleinste Opel-Fünftürer Karl. Die Rüsselsheimer bieten ihn ab 9.500 Euro an, wer 9.950 Euro ausgibt, bekommt auch noch ein spritsparendes Start-Stopp-System für den einzig verfügbaren 1.0-Liter-Benziner mit 55 kW/75 PS.
Der Renault Twingo, der sich seine Technik mit dem Smart Forfour teilt, unterbietet die 10.000-Euro-Grenze mit 9.790 Euro Startpreis ebenfalls knapp. Für diese Summe gibt es das Modell Life SCe 70 mit dem im Heck eingebauten und die Hinterräder antreibenden 1,0-Liter-Benziner mit einer Leistung von 52 kW/71 PS.
Einen spannenden Bruder-Kampf in Sachen Einstiegspreis liefern sich Citroen, Peugeot und Toyota mit ihren technisch weitgehend identischen Kleinstwagen. So ist der Peugot 108 mit seinem munteren 1,0-Liter-Dreizylinder mit 51 kW/69 PS als Dreitürer ab 9.850 Euro zu haben, den Citroen C1 Start gibt's ab 9.090 Euro und der Toyota Aygo startet mit der markanten X-Front bei 9.950 Euro.
Als tolle Kiste startete der Ur-Panda von Fiat, die aktuelle Version hat noch immer einen ganz speziellen Auftritt und bietet dank ihres Kastenwagen-Designs relativ viel Platz auf kleiner Grundfläche. Und eine Portion italienischen Charmes fehlt dem ab 9.850 Euro angebotenen Panda auch nicht. Angetrieben wird er von einem 51 kW/69 PS starken 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner. Ein Tipp für Schnäppchenjäger: Bis zum 28. Februar bietet Fiat den Kleinen bei einer Finanzierung über die Hausbank bereits ab 6.990 Euro an - dank einer 2.300 Euro hohen Eintauschprämie. Klimaanlage und Radio sind inklusive.
Und schließlich darf fast das gesamte Modellangebot einer Marke als Kandidaten für die 10.000-Euro-Show gelten:
Renault-Tochter Dacia spielt hier mit dem Sandero und dem Sandero Stepway (ab 6.890 Euro), dem Kombi Logan MCV (ab 7.990 Euro), dem Lodgy (ab 9.990 Euro) und dem Dokker (ab 8.990 Euro) mit. Diese Preisgestaltung lässt dem Neuwagensucher dann sogar noch Raum für sinnvolle Extras, ohne das Limit zu überschreiten. Rudolf Huber / mid mid/rhu

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