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Einführung einer City Maut

26 September, 2007

Die überwiegende Mehrheit der Europäer (60 Prozent) lehnt eine City Maut ab.

EU-Vorschlag für City-Maut widerspricht dem Willen der Bürger
Die überwiegende Mehrheit der Europ?er (60 Prozent) lehnt eine City Maut ab. Das hat die aktuelle Umfrage der EU zur Verkehrspolitik in den 27 Mitgliedstaaten ergeben. Dabei haben sich rund zwei Drittel der Deutschen gegen die Einf?hrung einer City-Maut ausgesprochen. Bei dem präsentierten Vorschlag im Grnbuch der EU-Kommission für die Einf?hrung einer Stadt-Maut handele es sich also um eine Empfehlung aus den Br?sseler Amtsstuben gegen den mehrheitlichen Willen der B?rger, erkl?rte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Nicht neue Stadttore zum Nachteil der Innenstädte und ein weiterer Griff in den Geldbeutel der Autofahrer seien die Lösung, sondern eine deutliche Verbesserung des Verkehrsflusses und der Effizienz. Dazu gehören unter anderem Telematik, verkehrsabhängige Ampelschaltungen, ein dynamisches Parkleitsystem sowie eine Stärkung der Kooperation mit den öffentlichen Verkehrsträgern. Auch der Zustand der Stadtstraßen spiele eine Rolle: Weniger Schlaglöcher bedeuten weniger Lärm und Feinstaub.

Der Hinweis von EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot darauf, dass die City-Maut in den gro?en Metropolen dieser Welt zunehmend Anwendung findet, ignoriere, dass sich die Siedlungsstruktur Deutschlands von der anderer L?nder unterscheidet, teilte der VDA mit. Statt sich in einer Gro?stadt zu konzentrieren, verteilten sich die Einkaufsm?glichkeiten in Deutschland in hunderten, oft eng benachbarten Klein-, Mittel- und Gro?st?dten, zwischen denen der Verkehrsnutzer w?hlen kann. F?r den Einkaufsverkehr gebe es in vielen F?llen keine Alternative zum Auto.

Autobahngeb?hr

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