Entwicklung - Deutsche Automarken von A - Z
24 September, 2007
Die deutschen Automarken VW, Audi und Opel geh?ren zu den Gewinnern, japanische und franz?sische Automodell zu den Verlierern in der K?ufergunst der n?chsten 18 Monate.
Aral Studie Trends beim Autokauf 2007: Deutsche Automarken ganz oben in der K?ufergunst.
Deutsche Automakren VW, Audi und Opel legen zu ? Tendenz zur Kaufzur?ckhaltung setzt sich fort ? Ratenkauf erstmals bevorzugte Finanzierungsform.
Deutsche Fahrzeuge sind in der Gunst der Kaufinteressenten stark gestiegen. Die deutschen Automarken VW, Audi und Opel geh?ren zu den Gewinnern, japanische und franz?sische Modell zu den Verlierern in der K?ufergunst der n?chsten 18 Monate. Zu diesem Ergebnis kommt die von Aral in Auftrag gegebene Studie ?Trends beim Autokauf?.
Die nach 2003 und 2005 zum dritten Mal durchgef?hrte Studie basiert auf einer repr?sentativen Erhebung unter rund 1.200 Autofahrerinnen und -fahrern im Zeitraum von Ende Mai bis Anfang Juni 2007. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Kaufinteresse, Markentreue, Ausstattung, Karosserieform und Finanzierung sowie erstmals zum Themenkomplex ?Auto und Umwelt?. Die Ergebnisse erm?glichen interessante Einblicke in die Grundlagen der Entscheidungsfindung beim Autokauf und wie sich diese gegen?ber den Vorjahren weiterentwickelt oder ver?ndert haben.
Automarke VW steht mit in der K?ufergunst wieder gl?nzend da ? nach einem massiven Einbruch in 2005. Jeder f?nfte Kaufinteressent sympathisiert inzwischen wieder mit der Automarke aus Wolfsburg, ein Plus von 6 Prozentpunkten. ?hnlich hohe Zuwachsraten in der K?ufergunst verzeichnen Audi (+ 5 Prozentpunkte auf aktuell 9 Prozent) und Automarke Opel (+ 4 Prozentpunkte auf 10 Prozent). W?hrend die Ingolst?dter ihren Einbruch von vor zwei Jahren damit weitgehend kompensieren konnten, kann sich Opel nach Jahren der Stagnation ?ber ein steigendes Interesse bei den deutschen Autok?ufern freuen.
Automarke BMW hat sich auf dem Wert von 2005 stabilisiert. Demgegen?ber musste Automarke Mercedes deutliche Abstriche (- 4 Prozentpunkte) hinnehmen. Leicht verbessern (+ 2 Prozentpunkte) konnte sich Ford auf jetzt 5 Prozentpunkte. Japanische (- 1 Prozentpunkt) und franz?sische Fabrikate (- 3 Prozentpunkte) hingegen nahmen in der K?ufergunst ab.
Beim Umweltimage belegt Automarke Toyota mit 32 Prozent Platz 1 vor VW mit 29 Prozent. Danach folgen mit deutlichem Abstand die Automarken Mercedes (13 Prozent), Opel (12 Prozent) sowie Audi und BMW mit jeweils 10 Prozent.
Die Kaufneigung unter Deutschlands Autofahrern nimmt trotz der positiven Wirtschaftsentwicklung weiter ab. Nach 25 Prozent in 2003 und 22 Prozent in 2005 wollen heute nur noch weniger als ein F?nftel der Befragten innerhalb der n?chsten eineinhalb Jahre die Anschaffung eines Neu-, Jahres- oder Gebrauchtfahrzeugs. Insbesondere der Gebrauchtwagenkauf hat deutlich an Attraktivit?t verloren.
Rund 55% aller Befragten, die in den n?chsten 18 Monaten einen Neuwagenkauf planen, wollen den Kauf verschieben oder sogar einen Wechsel der Marke in Betracht ziehen, wenn sie die erwarteten Preisnachl?sse bei den Kaufverhandlungen nicht realisieren k?nnen. Immerhin durchschnittlich 13 Prozent Nachlass auf den Listenpreis erwarten die befragten Kaufinteressenten. Wobei sich die Finanzierung mit einem Plus von 12 Prozentpunkten gegen?ber der Barzahlung erstmals als bevorzugte Zahlungsweise durchgesetzt hat (41 zu 40 Prozentpunkte). Der Anteil der Barzahler geht deutlich um 9 Punkte zur?ck. Auch das private Leasing, vor zwei Jahren noch von 17 Prozent der Kaufwilligen favorisiert, hat stark an Reiz verloren. Diese Finanzierungsform f?llt deutlich um 6 Prozentpunkte zur?ck.
Standen vor vier Jahren noch die Sicherheit und die Ergonomie der Fahrzeuge im Mittelpunkt der Kaufentscheidung, werden heute das Preis-Leistungs-Verh?ltnis (54%) sowie Wirtschaftlichkeit und Verbrauch (51%) als die zentralen Gr?nde f?r den Autokauf genannt, gefolgt von Sicherheit, Design und Komfort. Die Umweltfreundlichkeit (29%) hat zwar gegen?ber 2005 leicht hinzugewonnen, nimmt aber dennoch erst Rang 10 ein.
Die Diskussion um Klimawandel und Treibhausgase ist beim deutschen Autok?ufer angekommen. Wenn auch das Wissen um die CO2-Problematik noch gering ist, sind niedrigere CO2-Emissionen f?r die Mehrheit ein wichtiges Kriterium beim n?chsten Autokauf. Eine ebenso deutliche Mehrheit ist sogar bereit, f?r besonders CO2-arme Fahrzeuge einen Aufpreis zu bezahlen. Viele wollen im Interesse der Umwelt auf k?rzere Fahrten verzichten oder ihr Auto am Wochenende in der Garage lassen. Eine finanzielle Mehrbelastung lehnt die Mehrheit entschieden ab: etwa f?r moderne, schadstoffarme Kraftstoffe oder f?r h?here Steuern auf leistungsstarke Motoren.
Frauen und M?nner zeigen beim Autokauf unterschiedliche Vorlieben. W?hrend M?nner nach wie vor die traditionelle Limousine bevorzugen (42 Prozent gegen?ber 26 Prozent der Frauen), w?nschen sich immerhin 23 Prozent der weiblichen Autohaus-Kunden innenstadttaugliche und preiswerte Kleinwagen, f?r die sich nur 5 Prozent der M?nner aussprechen. Auch Cabrios stehen bei Frauen (10 Prozent) nach wie vor eindeutig h?her im Kurs als bei M?nnern (5 Prozent). Allenfalls im modischen Trend zur Nicht-Farbe sind sich die Geschlechter nahezu einig: Schwarz und Silber sind bei Frauen und M?nnern die beliebtesten Anstriche f?r die Autohaut, wobei Frauen mehr zu Schwarz und M?nner mehr zu Silber tendieren.
ARAL
Hier finden Sie eine Auflistung s?mtlicher Automarken
Deutsche Automakren VW, Audi und Opel legen zu ? Tendenz zur Kaufzur?ckhaltung setzt sich fort ? Ratenkauf erstmals bevorzugte Finanzierungsform.
Deutsche Fahrzeuge sind in der Gunst der Kaufinteressenten stark gestiegen. Die deutschen Automarken VW, Audi und Opel geh?ren zu den Gewinnern, japanische und franz?sische Modell zu den Verlierern in der K?ufergunst der n?chsten 18 Monate. Zu diesem Ergebnis kommt die von Aral in Auftrag gegebene Studie ?Trends beim Autokauf?.
Die nach 2003 und 2005 zum dritten Mal durchgef?hrte Studie basiert auf einer repr?sentativen Erhebung unter rund 1.200 Autofahrerinnen und -fahrern im Zeitraum von Ende Mai bis Anfang Juni 2007. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Kaufinteresse, Markentreue, Ausstattung, Karosserieform und Finanzierung sowie erstmals zum Themenkomplex ?Auto und Umwelt?. Die Ergebnisse erm?glichen interessante Einblicke in die Grundlagen der Entscheidungsfindung beim Autokauf und wie sich diese gegen?ber den Vorjahren weiterentwickelt oder ver?ndert haben.
Automarke VW steht mit in der K?ufergunst wieder gl?nzend da ? nach einem massiven Einbruch in 2005. Jeder f?nfte Kaufinteressent sympathisiert inzwischen wieder mit der Automarke aus Wolfsburg, ein Plus von 6 Prozentpunkten. ?hnlich hohe Zuwachsraten in der K?ufergunst verzeichnen Audi (+ 5 Prozentpunkte auf aktuell 9 Prozent) und Automarke Opel (+ 4 Prozentpunkte auf 10 Prozent). W?hrend die Ingolst?dter ihren Einbruch von vor zwei Jahren damit weitgehend kompensieren konnten, kann sich Opel nach Jahren der Stagnation ?ber ein steigendes Interesse bei den deutschen Autok?ufern freuen.
Automarke BMW hat sich auf dem Wert von 2005 stabilisiert. Demgegen?ber musste Automarke Mercedes deutliche Abstriche (- 4 Prozentpunkte) hinnehmen. Leicht verbessern (+ 2 Prozentpunkte) konnte sich Ford auf jetzt 5 Prozentpunkte. Japanische (- 1 Prozentpunkt) und franz?sische Fabrikate (- 3 Prozentpunkte) hingegen nahmen in der K?ufergunst ab.
Beim Umweltimage belegt Automarke Toyota mit 32 Prozent Platz 1 vor VW mit 29 Prozent. Danach folgen mit deutlichem Abstand die Automarken Mercedes (13 Prozent), Opel (12 Prozent) sowie Audi und BMW mit jeweils 10 Prozent.
Die Kaufneigung unter Deutschlands Autofahrern nimmt trotz der positiven Wirtschaftsentwicklung weiter ab. Nach 25 Prozent in 2003 und 22 Prozent in 2005 wollen heute nur noch weniger als ein F?nftel der Befragten innerhalb der n?chsten eineinhalb Jahre die Anschaffung eines Neu-, Jahres- oder Gebrauchtfahrzeugs. Insbesondere der Gebrauchtwagenkauf hat deutlich an Attraktivit?t verloren.
Rund 55% aller Befragten, die in den n?chsten 18 Monaten einen Neuwagenkauf planen, wollen den Kauf verschieben oder sogar einen Wechsel der Marke in Betracht ziehen, wenn sie die erwarteten Preisnachl?sse bei den Kaufverhandlungen nicht realisieren k?nnen. Immerhin durchschnittlich 13 Prozent Nachlass auf den Listenpreis erwarten die befragten Kaufinteressenten. Wobei sich die Finanzierung mit einem Plus von 12 Prozentpunkten gegen?ber der Barzahlung erstmals als bevorzugte Zahlungsweise durchgesetzt hat (41 zu 40 Prozentpunkte). Der Anteil der Barzahler geht deutlich um 9 Punkte zur?ck. Auch das private Leasing, vor zwei Jahren noch von 17 Prozent der Kaufwilligen favorisiert, hat stark an Reiz verloren. Diese Finanzierungsform f?llt deutlich um 6 Prozentpunkte zur?ck.
Standen vor vier Jahren noch die Sicherheit und die Ergonomie der Fahrzeuge im Mittelpunkt der Kaufentscheidung, werden heute das Preis-Leistungs-Verh?ltnis (54%) sowie Wirtschaftlichkeit und Verbrauch (51%) als die zentralen Gr?nde f?r den Autokauf genannt, gefolgt von Sicherheit, Design und Komfort. Die Umweltfreundlichkeit (29%) hat zwar gegen?ber 2005 leicht hinzugewonnen, nimmt aber dennoch erst Rang 10 ein.
Die Diskussion um Klimawandel und Treibhausgase ist beim deutschen Autok?ufer angekommen. Wenn auch das Wissen um die CO2-Problematik noch gering ist, sind niedrigere CO2-Emissionen f?r die Mehrheit ein wichtiges Kriterium beim n?chsten Autokauf. Eine ebenso deutliche Mehrheit ist sogar bereit, f?r besonders CO2-arme Fahrzeuge einen Aufpreis zu bezahlen. Viele wollen im Interesse der Umwelt auf k?rzere Fahrten verzichten oder ihr Auto am Wochenende in der Garage lassen. Eine finanzielle Mehrbelastung lehnt die Mehrheit entschieden ab: etwa f?r moderne, schadstoffarme Kraftstoffe oder f?r h?here Steuern auf leistungsstarke Motoren.
Frauen und M?nner zeigen beim Autokauf unterschiedliche Vorlieben. W?hrend M?nner nach wie vor die traditionelle Limousine bevorzugen (42 Prozent gegen?ber 26 Prozent der Frauen), w?nschen sich immerhin 23 Prozent der weiblichen Autohaus-Kunden innenstadttaugliche und preiswerte Kleinwagen, f?r die sich nur 5 Prozent der M?nner aussprechen. Auch Cabrios stehen bei Frauen (10 Prozent) nach wie vor eindeutig h?her im Kurs als bei M?nnern (5 Prozent). Allenfalls im modischen Trend zur Nicht-Farbe sind sich die Geschlechter nahezu einig: Schwarz und Silber sind bei Frauen und M?nnern die beliebtesten Anstriche f?r die Autohaut, wobei Frauen mehr zu Schwarz und M?nner mehr zu Silber tendieren.
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