Indirekte Reifendruckkontrolle - Schneeketten sorgen für falsche Werte" />
Aktuelle Auto News
 



Indirekte Reifendruckkontrolle - Schneeketten sorgen für falsche Werte

03 Januar, 2017

Schneeketten sollen bei Kraftfahrzeugen mit indirekter Reifendruckkontrolle falsche Messergebnisse verursachen.

Störenfried für die Elektronik: Schneeketten verfälschen offenbar die Messungen indirekter Reifendruck-Kontrollsysteme (RDKS). Dabei kommt es laut dem Hersteller Huf Hülsbeck & Fürst zu Fehlwarnungen.
Dabei kommt es laut dem Hersteller Huf Hülsbeck & Fürst zu Fehlwarnungen. Daher seien indirekte Systeme für den Einsatz mit Schneeketten nicht geeignet.
Der Hintergrund: Die Berechnungen basieren auf der ABS-Infrastruktur, und Abweichungen vom Sollfülldruck werden anhand von Änderungen des Abrollumfanges der Reifen sowie über eine Analyse der Radschwingungen ermittelt, argumentiert das Unternehmen in der Fachzeitschrift Neue Reifenzeitung. Eine korrekte Messung sei so kaum möglich zumal die Traktionshilfen Einfluss sowohl auf den Reifenumfang als auch auf die Radschwingungen hätten.
Klingt logisch, ganz altruistisch ist die Warnung aber wohl nicht. Denn Huf bietet unter dem Namen "IntelliSens" direkt messende Systeme an. Da verwundert es kaum, dass der Hersteller die eigene Technik empfiehlt. mid/ts

Mehr zum Thema "indirekte Reifendruckkontrolle":
Die richtige Profiltiefe
Wissenswertes zur Winterreifenpflicht
Mischbereifung - erlaubt oder verboten?
Reifenpanne - so verhalten Sie sich richtig
Reifentests zum optimalen Preis-Leistungsvergleich
Reifentipps von A bis Z
Winterreifen namhafter Hersteller
Falsche Bereifung - Das kann teuer werden
7-Grad-Regel für Winterreifen - ja oder nein?

zurück zu den News             News Archiv


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.




Unsere Highlights