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IAA 2009 - Neuer Termin 17. bis 27. September 2009

24 September, 2007

Nach der IAA ist vor der IAA: Die 63. Internationale
Automobil-Ausstellung (IAA) PKW findet vom 17. bis 27. September 2009
wieder in Frankfurt am Main statt.

Nahezu 1 Mio. Besucher kamen zur weltweit wichtigsten Mobilitätsmesse
Wissmann zieht Bilanz: Diese IAA ist ein wegweisender Erfolg für die gesamte Automobilindustrie.

Diese 62. Internationale Automobil-Ausstellung
PKW gehört mit Sicherheit zu den erfolgreichsten IAAs in der
bisherigen Geschichte. Diese IAA zeigt: Die Faszination Auto ist
ungebrochen! Die Menschen haben mit den Füßen abgestimmt: Mit nahezu
1 Mio. Besuchern aus 125 Ländern hat diese IAA sogar das sehr gute
Ergebnis des Jahres 2005 getoppt. Sie ist damit - gemessen an den
Besucherzahlen - eine der beiden besten IAA PKW der Geschichte! Das
ist ein großer und wegweisender Erfolg für die gesamte
Automobilindustrie, für alle unsere Aussteller - Hersteller wie
Zulieferer - und es ist ein ganz klares Votum für das Automobil. Es
gibt kein Produkt, das die Menschen mehr bewegt, das mehr Emotionen
weckt, als das Automobil", betonte Matthias Wissmann, Präsident des
Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf der
IAA-Abschluss-Pressekonferenz in Frankfurt.

Die 62. IAA PKW habe die Erwartungen der Aussteller - Hersteller
wie Zulieferer - mehr als erfüllt. Das Gesamtkonzept der IAA sei noch
kundenorientierter gestaltet worden. "Die IAA ist und bleibt die
weltweit wichtigste Mobilitätsmesse. Nirgendwo sonst sind mehr
Neuheiten zu sehen. Allein die Automobilhersteller haben 88
Weltpremieren gezeigt, davon 46 Weltpremieren von deutschen Marken",
so Wissmann.

Diese IAA sei zudem die Messe der technischen Visionen: "Hier
wurde der Vorhang geöffnet für neue Modelle, die erst in zwei, drei
Jahren auf den Markt kommen werden", unterstrich der VDA-Präsident:
"Diese IAA hat gezeigt, welche Innovationskraft und Energie in dieser
Branche steckt, wie umfangreich und überzeugend das Angebot an neuen,
verbrauchsgünstigen Fahrzeugen ist, deren CO2-Emissionen deutlich
niedriger sind als alles bisher Dagewesene."

"Die deutsche Automobilindustrie - Hersteller wie Zulieferer - ist
in der umweltpolitischen Offensive. Sie hat mit harten Fakten, klaren
Konzepten und Terminangaben zur Einführung neuer Produkte selbst
hartnäckige Kritiker überzeugt. Dies ist die Leistung unserer
Unternehmen, für die Klimaschutz heute eindeutig Chefsache ist",
betonte Wissmann.

Diese technologische Offensive habe vor allem durch die Vielfalt
an Lösungswegen überzeugt. Dazu gehörten der Clean Diesel, bei dem
die deutschen Marken Weltmarktführer seien, die Optimierung des
Benziners, zahlreiche Hybridangebote sowie Erdgasfahrzeuge und
Brennstoffzelle.

Wissmann unterstrich: "Eines wurde auf dieser IAA ebenfalls
deutlich: Ein solcher Technologie-Schub kann nicht aus dem Hut
gezaubert werden. Er ist vielmehr das Ergebnis jahrelanger harter
Entwicklungsarbeit, deren Früchte jetzt mit Händen zu greifen sind."
Die deutsche Automobilindustrie werde sich allerdings mit dem bisher
Erreichten nicht zufrieden geben: "Wir haben uns vielmehr
vorgenommen, noch besser zu werden, die Kraftstoffeffizienz unserer
Fahrzeuge weiter zu steigern und damit die CO2-Emissionen zu senken."

Der VDA-Präsident sieht darin auch eine "große Chance für die
Wettbewerbsfähigkeit dieser Industrie": "Wer sich schneller und
ausdauernder auf den 'CO2-Marathon' begibt, wird am Ende mit
steigenden Marktanteilen belohnt und im internationalen Wettbewerb
die Nase vorn haben."

Die Modelle auf dieser IAA zeigten zudem, dass sich "Fahrspaß und
Freude am Sparen keineswegs ausschließen, sondern - intelligent
gemacht - sogar ergänzen und gegenseitig bedingen können. Der Kunde
will kein 'Mäsli-Auto', sondern ein erfolgreiches Auto muss sexy
sein", so Wissmann.

Diese IAA sei politischer und internationaler als jede andere
zuvor gewesen. Klimawandel, Kraftstoffeffizienz und CO2-Reduzierung
setzten die politischen Themen. 42 Prozent der 1.081 Aussteller kamen
aus dem Ausland, das sind 58 ausländische Aussteller mehr als 2005.
Von den insgesamt 14.722 Journalisten auf der IAA kamen 40 Prozent
aus dem Ausland - aus 94 Ländern. Der IAA-Besucher ist im
Durchschnitt 34 Jahre alt. Zwei Drittel aller IAA-Besucher wollen
"auf jeden Fall" oder mit "sehr großer Wahrscheinlichkeit"
wiederkommen. Jeder vierte Besucher plant den Kauf eines Pkw in den
nächsten sechs Monaten.

Sehr gut angenommen wurden die zahlreichen Sonderaktivitäten auf
der IAA. So stieg die Zahl der Teilnehmer bei den Probefahrten und
beim Geländewagen-Parcours um jeweils ein Viertel, auch die Kartbahn
war stark gefragt. Und über 2.000 Autofahrer verbesserten durch ein
Eco-Training ihren individuellen Fahrstil in Richtung
CO2-Reduzierung. Mit der neuen Workshopreihe "GoIng" wurden auch
Antworten auf den Ingenieurmangel gegeben. Von der Möglichkeit eines
verbilligten IAA-Eintritts für Klassenverbände mit begleitenden
Lehrern machten 12.800 Schüler mit 900 Lehrern Gebrauch - ein Plus
von über 25 Prozent gegen?ber der letzten IAA.

Eine Premiere besonderer Art war das "Nachhaltigkeitsforum" auf
dieser IAA, auf dem prominente Politiker und Top-Manager
diskutierten. Einen neuen Akzent habe auch die erste gemeinsame
Tagung der IG Metall und des VDA anlässlich der IAA gesetzt, an der
VDA-Präsident Wissmann, IG Metall-Vorsitzender Peters und
Verkehrsminister Tiefensee teilnahmen. Insgesamt fanden auf der IAA
30 Fachveranstaltungen mit über 3.000 Teilnehmern statt.

Nach der IAA ist vor der IAA: Die 63. Internationale
Automobil-Ausstellung (IAA) PKW findet vom 17. bis 27. September 2009
wieder in Frankfurt am Main statt.

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