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Modelljahr 2017: Ford Fiesta wird zum Luxus-Flitzer

19 Dezember, 2016

Eleganter, leiser, sicherer und komfortabler ist er geworden, der Ford Fiesta des Modelljahres 2017. Die Management- und Entwickler-Riege ist aus den USA ins Kölner Ford-Werk Niehl, wo der Fiesta gebaut wird, angereist, um die 8. Generation des Allerwelts-Kleinwagens zu feiern.

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An Pathos und Emotionen wird nicht gespart. Joe Bakaj, Vizechef des Bereichs Forschung und Entwicklung bei Ford, lobt den großen Schritt nach vorne hinsichtlich Styling und Technik. Ab Sommer 2017 steht der Neuling beim Händler.
Bei der Präsentation vor 2.500 Besuchern in den Ford-Hallen fällt an der Karosserie allerdings wenig grundlegend Neues auf. Den breiten, wabenförmigen Kühlergrill haben ja jetzt fast alle Fords - vom Fiesta über Focus bis hin zum Mondeo. Ins Auge springen aber die deutlich breiteren Rückleuchten. Sie verleihen dem Heck-Design eine stärkere Persönlichkeit als es beim Vorgänger der Fall war. Auch die drei Stromlinien der Flanke sind so harmonisch geraten, dass der Fiesta, der 1976 sehr eckig zur Welt kam, jetzt einen sehr schwungvollen Auftritt hat.
Ein neues Kapitel in der Modellgeschichte schlägt Ford mit hochwertigen Ausstattungslinien auf. Das gilt vor allem für die Edel-Version Vignale, die es bislang nur für größere Fords gibt wie das SUV Edge und den Business-Reisewagen Mondeo. Weiterhin gibt es die betont sportlich aussehende ST-Line, die dem Volumen-Kleinwagen einen Hauch von großer weiter Rennsport-Welt verleiht.
Die Motoren sind beim Fiesta aber größtenteils Alltagsantriebe. Im Zentrum steht der EcoBoost mit 1,0 Litern Hubraum und unterschiedlichen Leistungen von 74 kW/100 PS bis 103 kW/140 PS, die allesamt nicht gerade den Atem anhalten lassen. Mit einem neuen Sechsgang-Schaltgetriebe sollen die Motoren auf einen Verbrauch von etwa 4,0 Litern kommen (CO2-Ausstoß 95 g/km). Außerdem gibt es einen 1,1-Liter-Dreizylinder mit 70 oder 85 PS und Fünfgang-Getriebe sowie einen Diesel-Motor. Derweil geht das Verzögern wirkungsvoller vonstatten: Dank überarbeiteter Fahrwerkstechnik soll der Bremsweg um acht Prozent kürzer sein als beim Vorgänger.
Für Freunde von Landpartien gibt es die etwas robuster wirkende und an ein kleines SUV erinnernde Version "Active" mit höher gehievter Karosserie und schwarz umrandeten Kotflügeln. Dank all solcher personalisierbarer Elemente lässt sich der Fiesta nun ganz nach Wünschen des Kunden individueller denn je gestalten.
Was in allen gut ausgestatteten Fahrzeugen steckt, hat Ford auch in den Fiesta eingebaut: Dazu gehört ein Touchscreen, mit Hilfe dessen alles zu sehen bzw. betätigen ist, was modernes Autofahren so bequem und angenehm macht: Navigationssystem, Telefon und Radio. Ford SYNC 3 heißt das Gerät und verfügt neben dem 8-Zoll-Display (20,3 cm Bildschirmdiagonale) noch über eine erweiterte Sprachsteuerung. Dank AppLink kann eine Vielzahl an Apps, wie etwa Spotify, auch unterwegs genutzt werden. Live Traffic soll außerdem dabei helfen, Staus auszuweichen. Und mit dem elementaren Sprachbefehl "Ich habe Hunger" kann der Fahrer eine Liste von umliegenden Restaurants aufrufen.
Das alles ist recht viel Luxus für einen Fiesta. Diesen Anspruch unterstreicht die Sound-Anlage, die vom dänischen Edelhersteller Bang & Olufsen zugeliefert wird. Zu "B&O Play" gehört im Fiesta eine Anlage mit satten 675 Watt inklusive Subwoofer. Das Audiosystem wurde speziell für den Fiesta entwickelt. Hierbei wurden unterschiedlichste Fahrbedingungen berücksichtigt, um in jeder Situation die bestmögliche Klangqualität zu erreichen. Die Preise für den Neuen wurden noch nicht offiziell bekannt gegeben. Den bisherigen Fiesta gibt es ab rund 12.000 Euro zu kaufen. Lars Wallerang/mid mid/wal
Bildquelle: Ford, Bildunterschrift: mid Köln - Ein Hauch von Rennsport: der neue Ford Fiesta ST-Line.

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