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Die Rabatt-Riesen auf dem Neuwagenmarkt

25 September, 2016

Rabatt-Riese Nr. 1: Auf den kleinen Fiat 500 gibt es bei Internethändlern knapp 34 Prozent Nachlass.

Die ganze Autobranche freut sich über steigende Zulassungszahlen. Die ganze Branche? Nein! Ein Professor aus Duisburg wird nicht müde, den aktuellen Aufwärtstrend madig zu machen. Laut Ferdinand Dudenhöffer läuft es alles andere als rund. Die beiden zusätzlichen Arbeitstage in diesem Jahr herausgerechnet, werde aus dem Plus von 8,3 Prozent gegenüber Vorjahr nämlich ein Minus von 1,1 Prozent. Ein Beleg für anhaltende Probleme seien die hohen Rabatte.
Die Nachlässe und Aktionen nimmt sich das Center Automotive Research (CAR) monatlich zur Brust und sieht darin einen Gradmesser für die gesamte Branche. Hohe Rabatte deuten in diesem Zusammenhang auf Probleme hin. Doch wie so oft im Leben ist des einen Leid des anderen Freud, und so lassen sich für Verbraucher durch die Verkaufsförderungen das eine oder andere Schnäppchen machen.
Laut Auto-Experten gibt es bei den wichtigen Internet-Rabatten der 30 meistverkauften Neuwagen gegenüber 2015 mit durchschnittlich 19,3 Prozent (im Jahresvergleich plus 1,8 Rabatt-Punkte) im August 2016 eine kräftige Bewegung nach oben.
Prozentual am meisten ist beim Fiat 500 1.2 mit 51 kW/69 PS mit einem Nachlass von 33,5 Prozent drin.
Die Plätze zwei und drei gehen an Hyundai mit dem 74 kW/100 PS starken i30, der 28,4 Prozent unter Listenpreis über die elektronische Ladentheke geht, und dem Kleinwagen i10 mit 49 kW/67 mit durchschnittlich 28,1 Prozent Rabatt.
Neben den hohen Nachlässen belastet laut Ferdinand Dudenhöffer und Kollegen auch der in Verruf geratene Dieselantrieb den deutschen Automarkt. Neuwagenkäufer seien verunsichert und dementsprechend sinken die Dieselanteile - im August auf nur noch 45,3 Prozent aller Pkw-Neuwagen. Das sei der niedrigste Wert in Deutschland seit März 2012. Das bedeute: "Diesel-Gate hat also deutliche Spuren - selbst im deutschen Automarkt."
Gleichzeitig kämen Elektroautos trotz E-Prämie nicht vom Fleck. Die Diesel-Wechsler entscheiden sich laut CAR eher für Hybrid-Fahrzeuge, die zwar immer noch eine Nische bilden, "aber es sieht ganz danach aus, als würden Autokäufer verstärkt eine "grüne" Alternative zum Diesel suchen". In diesem Bereich seien die deutschen Hersteller aber nicht Vorreiter, hier gewinne vor allem Toyota dazu. Die Japaner liegen mittlerweile bei einen Hybrid-Anteil von 40 Prozent.
Das Fazit der Experten: Die Autobauer versuchen dem schwächer werden Automarkt entgegenzuwirken. Rabatte sind dazu das gängige Werkzeug - und die sind gestiegen. Der Dieselmotor verliert in der Käufergunst, denn Negativmeldungen verunsichern die Verbraucher. Marktfähige Alternativen aber sind bei den meisten deutschen Autobauern Mangelware. Daher müsse nun die Elektromobilität weiter forciert werden, denn die Zeit drängt. mid/ts

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