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SUV-Modell Kia Sorento komplett überarbeitet

18 August, 2012

Das SUV-Modell Kia Soerento soll jetzt über effizientere Motoren verfügen, eine überarbeitetes Fahrwerk haben, eine bessere Ausstattung besitzen und dank einer moderneren Karosserie begeistern. Zu den Autohändlern soll der frische Kia Sorento noch in diesem Herbst rollen.

Der im Jahr 2002 erstmals aufgelegte Kia Sorento bedeutete für den koreanischen Autohersteller einen Meilenstein in der Firmengeschichte. Mit der Einführung des SUV begann für Kia der Wandel vom Kleinwagenbauer zum angesehenen Fahrzeughersteller. Fast 900 000 Einheiten der ersten Generation konnten die Koreaner weltweit verkaufen. Das im Jahr 2009 eingeführte Nachfolgemodell dagegen schaffte es in nur drei Jahre schon auf 620 000 Einheiten. Mit dem jetzt überarbeiteten Erfolgsmodell hoffen die Koreaner auf noch bessere Umsatzzahlen, da viele Wünsche der Kunden Berücksichtigung fanden. Ab dem nächsten Jahr sollen jetzt pro Jahr rund 265 000 Sorento weltweit verkauft werden.
Basis für den umfassend facegelifteten Kia Sorento ist eine völlig neue Plattform. Auf dieser befindet sich die jetzt wesentlich moderner wirkende Karosserie des Koreaners. Das deutlich überarbeitete Front- und Heckdesign verleiht dem SUV ein gefälliges Outfit und kommt zudem erheblich aerodynamischer daher. Der Luftwiderstandsbeiwert des Sorento soll jetzt bei einem cW-Wert von 0,34 liegen. Der verbesserte cw-Wert und die überarbeiteten Motoren sollen gemeinsam dafür sorgen, dass der Verbrauch des neuen Sorento gesenkt wird. Die betrifft besonders den 2,2-Liter-Diesel und den 2,4 Liter-Benziner. Der 2.4 Benziner wird jetzt auch als Direkteinspritzer angeboten und löst damit die bisher verwendete Multipoint-Einspritzung ab. Zudem wurden der Zylinderkopf, die Kolben und das Ansaugsystem verändert. Die Leistung beträgt jetzt 141 kW/192 PS, das Drehmoment 242 Nm.
Das Diesel-Triebwerk mit Turbolader und Ladeluftkühlung kommt in verschiedenen anderen Kia-Modellen ebenfalls zum Einsatz und leistet 145 kW/197 PS bei 437 Nm in der Automatikversion. Standardmäßig sind alle Sorento-Versionen mit einem manuellen Sechgang-Getriebe ausgerüstet. Die Sechsstufen-Automatik ist je nach Modell, gegen Aufpreis, im Angebot. Beide Motoren sind zudem als Front- oder Allradantrieb erhältlich. Das elektronische Allradsystem verteilt die Antriebskräfte je nach Bedarf auf die Vorder- und Hinterräder. Grundsätzlich leitet das System die ganze Antriebskraft auf die Vorderräder, wenn nötig kann es aber bis zu 50 Prozent auch an die Hinterräder umleiten. Im sogenannten "Look-Mode", der für besonders rutschigen Untergrund steht, ist die Verteilung der Kraft grundsätzlich bei 50:50 Prozent.
Ein überarbeitetes Fahrwerk, das aber am Grundkonzept nicht verändert wurde, soll für mehr Fahrstabilität und gleichzeitig für mehr Komfort sorgen. Mit einem gegen Aufpreis erhältlichen neuen Lenksystem kann der Fahrer den Grad der Lenkunterstützung in drei Stufen auswählen.
Im Innenraum soll es dank zahlreicher Veränderungen bei den Materialien und der Ausstattung wesentlich hochwertiger zugehen. Eine neu gestaltete Mittelkonsole, die LCD-Instrumenteneinheit und die Zentralkonsole mit Sieben-Zoll-Display sind auf die Bedürfnisse des Fahrers zugeschnitten und sollen die Arbeit erleichtern. Weniger Geräusche, dank einer besseren Dämmung für den Innenraum, sollen mehr Komfort bieten und der abgesenkte Fahrzeugboden für einen leichteren Einstieg in den Sorento. Dank der neuen Plattform stehen den Insassen, speziell auf den hinteren Plätzen mehr Beinfreiheit zur Verfügung. Dies gilt auch für die optional erhältliche zweite Rücksitzbank, die den Koreaner zum Siebensitzer macht. js/mid Bildquelle: Kia

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