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Navi oder Smartphone - welcher Lotse gehört ins Auto?

10 Januar, 2012

Die aktuelle Generation von Smartphones ist fast durchgehend mit einem GPS-Chip ausgestattet. Dieser Chip bildet die technische Voraussetzung, damit das Telefon GPS (Global Positioning System)-Signale für die Ortsbestimmung nutzen kann.

Mit entsprechender Software verdient sich das Smartphone schließlich die erforderlichen Patente, um als Lotse für die Zielführung an Bord eines Autos gehen zu dürfen. Zu diesem Resumee kommt die Zeitschrift "PC-Welt" in ihrer Ausgabe 2/2012 bei ihrer Untersuchung von Smartphones als elektronische Routenführer.
Wer diese Nutzung seines Smartphones in Betracht zieht, muss sich durch ein breites Angebot an Programmen und Apps auf dem Markt arbeiten. Generell lassen sich die entsprechenden Angebote in zwei Gruppen einteilen. Einmal in Programme, die fest installiert werden können: Sie ermöglichen zwar eine kostenlose Nutzung, erfordern aber eine regelmäßige Aktualisierung des Kartenmaterials. Auf der anderen Seite stehen spezialisierte APPs, die sich für die Nutzung des Smartphones als Navisystem die jeweils aktuellsten Daten für eine Routenführung aus dem Internet holen. Ohne Flatrate fallen bei dieser Lösung jedoch teilweise happige Zusatzkosten für jede einzelne Routenplanung an und in entlegenen Regionen ohne Funknetz fällt die Routenführung komplett aus. Besonders teuer kann die Internetanbindung im Ausland werden.
Die entscheidende Frage, ob Handys herkömmliche Navisysteme ersetzen können, beantwortet Autor Oskar Gerb salomonisch. Für Vielfahrer empfiehlt sich generell das traditionelle Navi. Es hat einen größeren Bildschirm und die Darstellung der Karten und die Routenführung ist besser. Dazu liefern die Navisysteme das geeignete Zubehör für die feste Installation und die Stromversorgung im Auto. Smartphones erfordern dagegen mehr Engagement beim Aufspielen und Ausprobieren geeigneter Apps oder Software. Dafür sind sie flexibler, aktueller und in puncto Vielseitigkeit bei der zusätzlichen Nutzung als Kamera und Kommunikationsplattform natürlich unschlagbar. Dazu kommt das riesige und rasant wachsende Angebot an Apps für die Routenplanung. tl/mid Bildquelle: Samsung

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