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Modellneuheiten 2012: Mini Roadster, da kann keiner widerstehen

30 Oktober, 2011

Das gab es noch nie - einen Mini als Zweisitzer. Ab 25. Februar 2012 ist es soweit, denn dann steht die Modellneuheit, der Mini Roadster bei den Händlern zum Verkauf. Zur Markteinführung kann sich der Kunde zwischen vier Motorisierungen entscheiden:

dem Mini Cooper Roadster mit 90 kW/122 PS, dem Diesel Mini Cooper SD Roadster 105 kW/143 PS, dem Mini Cooper S Roadster 135 kW/184 PS und dem Topmodell der Baureihe, dem Mini Cooper John Works mit 155 kW/211 PS. Die Benziner basieren alle drei auf einem Triebwerk mit 1,6 Liter Hubraum mit vier Zylinder, während der Diesel auf zwei Liter Motorvolumen zurückgreifen kann. Die Preise reichen von 22 600 Euro beim 122-PS-Modell bis hin zu 31 900 Euro beim Works.
Optisch passt der Roadster nahtlos in das typische Mini-Familienbild. Aber anders als beim Mini mit geschlossenem Stoffverdeck ist deutlich das Drei-Box-Design mit dem von der Fahrgastzelle abgesetzten Kofferraum zu erkennen. Dieser hat übrigens ein Fassungsvermögen von 240 Litern und kann auch vom Innenraum, dank einer Durchladevorrichtung hinter den beiden Sitzen, erreicht werden.
Das manuell zu betätigende Verdeck wird mittels einer kurzen Drehung am Entriegelungshebel des Windschutzscheibenrahmens entsperrt und dann einfach mit der Hand nach hinten geschwenkt, wo es hinter den Sitzen einrastet. Dann sieht man auch die beiden, hinter den Sitzen angebrachten Überrollbügel, die zusammen mit dem verstärkten Frontscheibenrahmen für optimalen Insassenschutz sorgen sollen. Und schon steht dem Open-Air-Vergnügen nichts mehr im Weg.
Der tiefe Schwerpunkt des Roadsters soll bei nahezu gleichen Abmessungen wie beim Mini, für nochmals gesteigerten Fahrspaß sorgen. Dazu trägt auch das speziell auf den offenen Zweisitzer abgestimmte Fahrwerk bei. Eine elektromechanische Servolenkung, Fahrstabilitätsregelung, Traktionskontrolle sowie im Heckbereich angebrachte Versteifungen der Karosserie und die besonders kräftigen Seitenschweller sorgen für agiles Fahrverhalten. Für aerodynamische Verbesserungen sorgen ein Heckspoiler, der ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h automatisch ausfährt, und die deutlich schräger gestellte Frontscheibe.
Die kraftvollen Motoren sorgen für ordentlichen Vortrieb des frontangetriebenen Zweisitzers. Spitzenwerte in Sachen Durchzugskraft soll dabei der 2,0-Liter-Diesel mit 105 kW/143 PS zeigen. Der Vierzylinder verfügt über einen Turbolader und eine Direkteinspritzung. Sein maximales Drehmoment von 305 Newtonmeter liegt schon ab 1 750 Umdrehungen an und sorgt damit dafür, dass der so motorisierte Roadster schaltfaul gefahren werden kann. Auf Verlangen des Fahrer soll der kraftvolle Dieselmotor den 1 200 Kilogramm schweren Zweisitzer in 8,1 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und für eine Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h sorgen. Und trotz dieser guten Fahrleistungswerte soll der Diesel-Roadster im Mix nur einen Verbrauch von 4,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer ausweisen. Wie auch der kleine 90 kW/120 PS starke Mini Roadster ist die Diesel-Variante unter anderem serienmäßig mit Bremsenergie-Rückgewinnung, Start-Stopp-Funktion und Schaltpunktanzeige ausgerüstet.
Die beiden sportlicheren Versionen S und Cooper Works rufen mit ihren Fahrleistungen den Spieltrieb hervor. Während der 135 kW/184 PS starke S mit seiner Doppel-Turbo-Technologie in 7,0 Sekunden von Null auf 100 km/h stürmt und eine Höchstgeschwindigkeit von 227 km/h erzielen soll, soll der nochmals stärkere John Works die 100-km/h-Marke schon nach 6,5 Sekunden durcheilen und in der Endgeschwindigkeit nochmals um zehn km/h schneller sein. Und selbst bei diesen Fahrleistungen gibt BMW immer noch akzeptable Verbrauchswerte an. Beim Mini Roadster S sollen im Mix 6,0 Liter Super durch die Brennräume laufen, beim Works 7,3 Liter Super je 100 Kilometer.
Neben den Sportsitzen gibt es in allen Versionen serienmäßig Klimaanlage, eine Einparkhilfe am Heck, in der Höhe verstellbare Sitze und elektrisch verstellbare Außenspiegel erst ab dem Cooper S Roadster. Eine lange Aufpreisliste kann den individuellen Endpreis schnell um 10 000 Euro in die Höhe treiben. Aber in diesem Fahrzeugsegment setzen die Kunden auf Individualität, und die bekommen sie ja schon mit dem Basisroadster geboten.
Der Mini Roadster wird schon alleine mit seiner Optik für ein reges Interesse bei der Kundschaft sorgen. Doch der Preis selektiert. js/mid
Bildquelle: Mini
Bildunterschrift: mid München - Der zweisitzige Mini Roadster steht ab dem 25. Februar 2012 ab 22 600 Euro bei den Händler.

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